Schindler, der sich erst in der vergangenen Woche in Maastricht für das Turnier qualifiziert hatte, konnte die zwischenzeitliche Aufholjagd seines Gegners gerade noch stoppen und bekommt es in seinem zweiten EM-Achtelfinale in der Abendsession am Samstag (ab 19.00 Uhr) mit dem Niederländer Jermaine Wattimena zu tun.
Zum Match-Center: Wessel Nijman vs. Martin Schindler
Schnell lag der 30-Jährige gegen den Niederländer mit 3:0 vorne, ehe Nijman zum 4:4 ausgleichen konnte. Im Schlussspurt half Schindler dann seine herausragende Checkout-Quote von 55%, um sich sein Ticket für die nächste Runde zu sichern.
Weiter kein EM-Glück für Springer
Ganz anders verlief der Abend für Springer. Der Weltranglisten-36. scheiterte auch bei seiner zweiten Teilnahme in Dortmund direkt zum Auftakt. "The Ferret" legt gleich zu Beginn stark los.
Zum Match-Center: Jonny Clayton vs. Niko Springer
Der Waliser zog rasch mit 3:0 davon und ließ sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Statistisch konnte Springer zwar mithalten und traf gar 50% seiner Checkouts. Dafür hatte Clayton gleich viermal so häufig die Möglichkeit das Spiel zu beenden und zog verdient ins Achtelfinale ein.
Littler wieder gewohnt dominant
Littler setzte sich derweil souverän mit 6:3 gegen William O'Connor (Irland) durch und peilt seinen ersten EM-Titel an - sein nächster Gegner ist Landsmann Nathan Aspinall. Bis vor kurzem hatte der 19 Jahre alte Überflieger nach acht Major-Titeln in Folge ein perfektes Jahr im Blick, war dann jedoch beim World Grand Prix in Leicester überraschend in der ersten Runde sowie bei den World Series Finals in Amsterdam im Viertelfinale gescheitert.
Zum Match-Center: Luke Littler vs. William O'Connor
In Dortmund machte es der Engländer deutlich besser. Dank eines Durchschnitts von 105.05 bot sich O'Connor eigentlich nie die Chance in die Partie zu finden. Von den ersten sechs Spielen konnte der Ire lediglich eines für sich entscheiden.
