Mit seinem zweiten Titel springt Littler in der ewigen Siegerliste bereits auf Platz 3 vor. Nur Gary Anderson hat ebenfalls zwei Austragungen gewonnen. Rekordsieger ist Michael van Gerwen mit sieben Siegen. Der Niederländer verpasste in diesem Jahr die Playoffs. Phil Taylor hat sechs Titel. Littler hat mit seinem nächsten Erfolg nun bereits 13 Major-Titel gewonnen. Alle Sieger seit 2005 findest du hier.
Zum Match-Center: Luke Littler vs. Luke Humphries
Die Partie wurde zum stetigen Hin und Her. Humphries breakte zum 2:0, Littler sicherte sich das Rebreak und ging dann selbst mit 3:2 in Front. "Cool Hand Luke" drehte dann seinerseits die Partie – checkte dabei hintereinander 134, 112 und 121 – und machte aus dem 2:3 ein 6:3.
Nach der Pause gelang Littler dann der Ausgleich zum 7:7. Es blieb eine enge Partie, unter anderem, weil Humphries nicht mehr sein bestes Spiel zeigte. Der Weltmeister spielte im 19. Leg sechs perfekte Darts. Zwar gelang ihm kein Neundarter, aber das Break. Bei eigenem Anwurf bekam er seine ersten Matchdarts, verpasste aber, was Humphries bestrafte und den Decider erzwang.
Littler zittert sich ins Finale
In einem hochklassigen ersten Halbfinale ging es direkt über die volle Distanz, ehe Littler Gerwyn Price mit 10:9 besiegte. Beide Spieler waren mit Averages von 98,47 und 100,42 sehr gut unterwegs, überzeugten aber vor allem durch Doppelquoten von 45,45 % und 47,37 %.
Zum Match-Center: Luke Littler vs. Gerwyn Price
Das Match begann ausgeglichen. Littler legte nach Doppelproblemen von Price zum 2:0 vor, der "Iceman" checkte 137 zum sofortigen Rebreak. In der Folge ließen beide Spieler bis zum Stand von 4:4 wenig anbrennen. Dann begann die Littler-Show: Mit einem Break zum 6:4 ging es in die Pause, dank eines weiteren stellte der Weltmeister sogar auf 9:4.
Doch nachdem Littler bei 51 Rest sechs Darts nicht für ein Checkout nutzen konnte, kam Price noch einmal zurück. Er breakte zum 6:9 und stellte mit einem 124er-Checkout – seinem letzten von insgesamt drei – auf 8:9. Kurz darauf stand dann das entscheidende 19. Leg auf dem Programm. Littler nutzte seinen Anwurfvorteil, begann mit einer 180 und ließ sich nicht mehr einholen.
Clayton verspielt späte Führung
Auch zwischen Jonny Clayton und Humphries ging es bis ins 19. Leg, ehe sich der Engländer mit 10:9 durchsetzte. Spielerisch konnten beide Spieler nicht mit dem ersten Halbfinale mithalten. Die Averages lagen nur bei 95,86 und 96,16, die Doppelquoten bei 42,86 % und 32,26 %.
Zum Match-Center: Jonny Clayton vs. Luke Humphries
Humphries legte einen kompletten Fehlstart hin und lag nach neun Darts noch bei 300 Rest, als Clayton seinen ersten Anwurf durchbrachte. Der Titelverteidiger fand jedoch schnell seinen Rhythmus und sicherte sich Breaks zum 2:1 und 4:1. "The Ferret" verkürzte zwar, kassierte aber sofort das nächste Break.
Clayton sicherte sich zur Pause dann doch noch ein Rebreak zum 4:6 und kam entsprechend mit Rückenwind zurück auf die Bühne. Das 6:6 verpasste er noch, ehe er zum 7:7 breakte. Humphries wirkte beeindruckt, verpasste erneut Doppel und schenkte dem Zweiten der Premier-League-Gruppenphase quasi das 9:7. Doch auch Clayton brach ein. In den folgenden zwei Legs kam er nicht in den zweistelligen Bereich, im Decider verpasste er es 62 Rest zu checken.
