Kölner Haie
Neuzugänge: Nico Wiens (Ravensburg), Carlos Händel (Halifax), Nikita Müller (Jugend), Luca Münzenberger (Kassel), Robin Press (Metallurg), Daniel Fischbuch (Iserlohn), Tim Fleischer (Straubing), Markus Ljungh (Linköping), Marcel Noebels (Eisbären), Marcus Späth (Salmon Arm Jugend), Coach Thomas Berglund (Lulea), Co-Trainer Henrik Stridh (Lulea)
Abgänge: Tobias Ancicka (Augsburg), Aaron Kaiser (Duisburg), Maximilian Glötzl (Augsburg), Oliwer Kaski (Malmö), Markus Nutivaara (Lahti), Tanner Kero (Krefeld), Nate Schnarr (Ambri-Piotta), Parker Tuomie (Bremerhaven), Dominik Uher (Frankfurt), Robin van Calster (Frankfurt), Coach Kari Jalonen (Tampere), Co-Trainer Frederik Norrena (Tampere)

Saisonausblick:
Die Haie starten mit Thomas Berglund als neuen Trainer, dem schwedischen Meistercoach von Luleå, der Kari Jalonen in der Domstadt ersetzen wird. Mit Marcel Noebels, Markus Ljungh und Robin Press hat sich Köln personell weiter verstärkt. Der Kader wirkt nach den letzten starken Jahren weiterhin sehr kompetitiv. Berglund bringt Erfahrung und eine klare Spielphilosophie mit, die gut zum ambitionierten Klub passen sollte. Die Haie bleiben ein Titelkandidat und wollen an die Erfolge der Vorsaisons anknüpfen.
Adler Mannheim
Neuzugänge: Jake Hildebrand (Berlin), Felix Noack (Weiden), Jérémie Poirier (Texas Stars), Patrick Brown (Boston), Brooks Macek (Ekaterinburg), Lennard Nielck (Berlin)
Abgänge: Leon Willderscheid (Kassel), Yannick Proske (Krefeld)
Saisonausblick:
Die Adler haben sich offensiv deutlich verstärkt und holten mit Brooks Macek einen erfahrenen Deutsch-Kanadier zurück aus der KHL. Dazu kam Jake Hildebrand von den Eisbären sowie weitere Neuzugänge wie Jérémie Poirier und Patrick Brown. Der Kader wirkt ausgewogener und qualitativ höherwertiger als in der Vorsaison. Trainer Dallas Eakins und Kapitän Marc Michaelis sehen das Team wieder ganz oben mitspielen. Mannheim gilt als einer der ernsthaftesten Herausforderer im Titelkampf.
Straubing Tigers
Neuzugänge: J.C. Beaudin (Sochi), Jakub Skarek (San Jose), Max Bleicher (Powell River Kings U20), Joseph Duszak (Nizhnekamsk), Moritz Kukuk (Düsseldorf), Hudson Elynuik (Liptovsky Mikulas), Taro Jentzsch (Iserlohn), Spencer Kersten (Syracuse), Jamieson Rees (Belleville), Co-Trainer Gary Shuchuk
Abgänge: Henrik Haukeland (Chelyabinsk), Zac Leslie (Bolzano), Ryan Merkley (Dukal Trencin), Wade Allison (Milano), Tim Fleischer (Köln), Elis Hede (München), Justin Scott (Iserlohn)
Saisonausblick:
Straubing hat sich offensiv gezielt verstärkt und unter anderem Jean-Christophe Beaudin, Spencer Kersten und Taro Jentzsch verpflichtet. Der Kader behält dabei seine bekannte Stabilität und Kontinuität. Die Tigers gelten als unangenehmer Gegner und gehören seit Jahren zu den Playoff-Stammgästen. Mit den neuen Offensivkräften könnte das Team noch gefährlicher werden. Straubing hat realistische Chancen, erneut weit nach oben zu kommen.
EHC Red Bull München
Neuzugänge: Max Bolle, Trevor Carrick (Charlotte), Lukas Klok (Kloten), Luis Becker (Landshut U20), Elis Hede (Straubing), Dominik Kahun (Lausanne), Lucas Thaler (Salzburg)
Abgänge: Simon Wolf (Schwenningen), Konrad Abeltshauser (Frankfurt), Alberts Smits (Jukurit), Adam Brooks (Salzburg), Gabriel Fontaine (Berlin), Nikolaus Heigl (Nürnberg), Vadim Schreiner (Schwenningen)
Saisonausblick:
München setzt auf Kontinuität und hat mit Dominik Kahun einen alten Bekannten für die DEL zurückgeholt. Weitere Zugänge wie Lukas Klok und Elis Hede sollen den Kader ergänzen, während Adam Brooks den Club in Richtung Salzburg verlassen hat. Die Roten Bullen bleiben ein stabiles Top-Team mit klaren Playoff-Ambitionen. Die Mischung aus erfahrenen Kräften und gezielten Verstärkungen spricht für eine weitere starke Saison. Die Roten Bullen gehören definitiv zu den Favoriten auf einen der vorderen Plätze.
ERC Ingolstadt
Neuzugänge: Jonas Stettmer (Berlin), Nicolas Appendino (Kaufbeuren), Emil Kvernmo Wasenden, Nathan Burns (Frankfurt), Elias Pul (Saskatoon U20), Paul Vinznez (Weiden), Co-Trainer Mike Kelly
Abgänge: Brett Brochu (Kalmar), Chris Jandric (Nürnberg), Lukas Jung (Kassel), Peter Spornberger (Iserlohn), Matthew Boucher (Dukla Michalovce), Luca Hauf (Krefeld), Samir Kharboutli (Rosenheim), Johannes Krauss (Iserlohn), Philipp Krauß (Augsburg)
Saisonausblick:
Ingolstadt hat mit Jonas Stettmer einen neuen Goalie von den Eisbären geholt und sich mit Nicolas Appendino sowie weiteren hochwertigen Skatern verstärkt. Der Kader wurde moderat umgebaut, ohne den Charakter des Teams zu verändern. Die Panther bleiben damit ein stabiles Team, das regelmäßig um die Playoff-Plätze kämpft. Mit dem neuen Torhüter erhofft man sich mehr Konstanz zwischen den Pfosten, was gerade in der vergangen Saison gerne für Probleme gesorgt hat. Ingolstadt dürfte erneut im oberen Mittelfeld landen, aber auch Ausreißer nach ganz oben sind nicht auszuschließen.
Eisbären Berlin
Neuzugänge: Brandon Davidson, Tobias Krestan, Jack LaFointaine (Kansas City), Jonas Neffin (Regensburg), Gabriel Fontaine (München), Rihards Griva, Noel Saffran (Iserlohn), Co-Trainer Dan Lambert
Abgänge: Jake Hildebrand (Mannheim), Jonas Stettmer, Les Lancaster (Wolfsburg), Norwin Panocha (Iserlohn), Lennard Nieleck (Mannheim), Marcel Noebels (Köln), Elias Schneider (Breton Eagles U20), Coach Serge Aubin (Bern)

Saisonausblick:
Drei Jahre in Folge ging der Titel der DEL nach Berlin, nun hat Erfolgscoach Serge Aubin die Eisbären in Richtung Bern verlassen, Eric Dubois übernimmt das Ruder beim Powerhouse, wird dabei von Dan Lambert unterstützt. Auch bei den Abgängen gab es mit Noebels, Hildebrand und Stettmer unter anderem große Verluste in der Qualität, doch gerade bei den Goalies hat man sich hingegen mit Jack LaFontaine und Jonas Neffin hochqualitativ verstärkt.
Es wird spannend sein, ob Dubois seine riesige Erfahrung mit in die DEL übertragen kann, nichts destotrotz konnte man die wichtigsten Stützen halten und auch in der kommenden Saison auf Höchstleistungen von Ronning, Pföderl, Tiffels und Kirk hoffen - weiterhin sollte der Hauptstadtklub ein absoluter Favorit auf den Titel sein und hat definitiv die Möglichkeit, auch unter neuer Führung, den vierten Streich in Folge zu schaffen.
Pinguins Bremerhaven
Neuzugänge: Lenny Boos (Düsseldorf), Alex Broadhurst (Khabarovsk), Roman Kechter (Nürnberg), Florian Reinwald (Füssen), Parker Tuomie (Köln)
Abgänge: Julius Hudacek (Poprad), Justin Büsin (Bietigheim), Fabian Herrmann (Düsseldorf), Ziga Jeglic (Olimpija), Ross Mauermann (Wolfsburg), Jan Urbas (Olimpija)
Saisonausblick:
Bremerhaven hat mit Alex Broadhurst und Parker Tuomie zwei interessante Verstärkungen geholt. Trainer Alexander Sulzer bleibt und setzt auf eine Mischung aus Bewährtem und Neuen. Für die Fans waren hingegen die Abgänge vom Slowenen-Duo aus Jeglic und Urbas schmerzhaft, auch Ross Mauermann verabschiedete sich beim Nordsee-Klub. Die Fischtown Pinguins wollen an die soliden Leistungen der vergangenen Jahre anknüpfen und wieder die Playoffs erreichen. Der Kader wirkt ausgeglichen, auch wenn große Star-Zugänge fehlen. Bremerhaven sollte im Mittelfeld mitmischen und um die Pre-Playoffs kämpfen.
Schwenninger Wild Wings
Neuzugänge: Simon Wolf (Weiden), Alex Peters (Lukko Rauma), Thomas Schmetisch (Augsburg), Bode Wilde (Kassel), Eric Cornel (Iserlohn), Reed Lebster (Utah Grizzlies), Austin Ortega (Dresden), Vadim Schreiner (München), Curtis Valk (Lugano), Co-Traine Jack Skille
Abgänge: Michael Bitzer (Memmingen), Felix Maegaard Scheel (Augsburg),Tyler Spink (Dresden) Tyson Spink (Dresden), Co-Trainer Tim Kehler (Bietigheim)
Saisonausblick:
Schwenningen hat mit Curtis Valk, Eric Cornel und Vadim Schreiner interessante Verstärkungen geholt, musste aber auch Abgänge wie die Spink-Brüder verkraften. Der Kader wurde spürbar umgebaut. Die Wild Wings wollen den Anschluss an die Playoff-Plätze halten und die Abstiegszone klar meiden. Trainer und Team setzen auf eine kompakte, disziplinierte Spielweise. Schwenningen dürfte damit erneut im unteren bis mittleren Tabellendrittel landen.
Nürnberg Ice Tigers
Neuzugänge: Jackson Cates, Luis Janett (Biel-Bienn), Chris Jandric (Ingolstadt), Ryan Jones, William Dufour (Grand Rapids), Nikolaus Heigl (München), Austin Magera (Fort Wayne), Noah Samanski (Weiden)
Abgänge: Evan Fitzpatrick (Coventry), Luca Ganz (Bad Nauheim), Cody Haiskanen (Regensburg), Willi Graber (Wolfsburg), Romanm Kechter (Bremerhaven), Cole Maier (Iserlohn), Brett Murray (Shanghai)
Saisonausblick:
Die Ice Tigers haben unter anderem Jackson Cates, Chris Jandric und Nikolaus Heigl verpflichtet und setzen zusätzlich auf junge deutsche Talente wie Noah Samanski. Der Umbau ist spürbar, bleibt aber überschaubar. Nürnberg will sich im Mittelfeld festsetzen und bestenfalls um die Playoff-Plätze mitspielen. Die neuen Spieler sollen mehr Offensivkraft und Stabilität bringen. Die Erwartung liegt auf einer soliden, verbesserten Saison, aber keinem großen Ausreißer.
Augsburg Panther
Neuzugänge: Tobias Ancicka (Köln), Maximilian Glötzl (Köln), Noel Hoefenmayer (Sochi), Alex McCrea (Dresden), Kyle Wood (Iserlohn), Philipp Krauß (Ingolstadt), Jimmy Lambert (Wolfsburg), Felix Maegaard Scheel (Schwenningen), Sean Malone (SCL Tigers), Trevor Parkes (Dresden), Luke Toporowski (Colorado Eagles), Cameron Wright (Hämeenlinna)
Abgänge: Sebastian Zwickl (Regensburg), Madison Bowey (Wolfsburg), David Farrance (Pusteria), Maxmilian Renner (Kaufbeuren), Tomas Schmetisch (Schwenningen), Leon van der Linde (Memmingen), Jason Bast (Düsseldorf), Joseph Cramarossa (VSV), Riley Damiani (Chaux-de-Fonds), Alex Grenier (Grenoble)
Saisonausblick:
Augsburg hat mit 13 Neuzugängen den größten Umbau der Liga durchgeführt und unter anderem Sean Malone, Luke Toporowski und Trevor Parkes verpflichtet. Trainer Bill Peters soll dem Team eine neue Struktur geben. Die Panther wollen nach den schwachen letzten Jahren deutlich zulegen und um die Playoffs kämpfen. Der massive Personalwechsel birgt Risiken, aber auch großes Potenzial. Augsburg gilt als eines der spannendsten Teams der Saison.
Iserlohn Roosters
Neuzugänge: Mac Hollowell, Emil Johannson (Dresden), Norwin Panocha (Berlin), Peter Spornberger (Ingolstadt), Kevin Bicker (Bietigheim), Johannes Krauss (Ingolstadt), Dennis Lobach (Frankfurt), Cole Maier (Nürnberg), Peter Quenneville (Tampere), Justin Scott (Straubing), Maximilian Strauss (Tölzer Löwen)
Abgänge: Finn Becker (Regenbsurg), Johannes Huß (Kassel), Kyle Wood (Augsburg), Eric Cornel (Schwenningen), Daniel Fischbuch (Köln), Taro Jentzsch (Straubing), Noel Saffran (Berlin), Eirik Salsten (Storhamar), Henrik Törnqvist (Kärpät)
Saisonausblick:
Iserlohn war ebenfalls sehr aktiv in der Off-Season und holte Spieler wie Mac Hollowell, Kevin Bicker und Justin Scott. Der Kader wurde stark umgebaut und wirkt deutlich verjüngt und internationaler. Die Roosters wollen den Klassenerhalt sicherstellen und möglichst in die Nähe der Playoff-Plätze kommen. Die vielen neuen Gesichter brauchen Zeit zur Integration, ob das gelingt ist der große Knackpunkt. Iserlohn geht als eines der Teams mit den größten Fragezeichen in die Saison.
Löwen Frankfurt
Neuzugänge: Nico Pertuch (Ravensburg), Konrad Abeltshauser (München), Björn Krupp (Wolfsburg), Brandon Biro (Spartak Moskau), Matej Leden (Regensburg), Anthony Romano (Springfield), Dominik Uher (Köln), Robin van Calster (Köln), Austin Wagner (Shanghai)
Abgänge: Tommy Pasanen (Wolfsburg), Nathan Burns (Ingolstadt), Dennis Lobach (Iserlohn), Chris Wilkie (Kassel)
Saisonausblick:
Frankfurt war am Transfermarkt sehr aktiv und holte unter anderem Brandon Biro, Austin Wagner und Konrad Abeltshauser. Trainer Tom Pokel bleibt und soll dem Team Kontinuität geben. Die Löwen wollen nach den letzten Jahren einen Schritt nach vorne machen und die Playoffs erreichen. Der Kader wirkt qualitativ verbessert und ausgewogener. Frankfurt hat realistische Chancen, im Mittelfeld mitzuspielen.
Krefeld Pinguine
Neuzugänge: Juta Jatkola (KooKoo), Max Gildon (Bolzano), Stuart Percy (Plzen), Luca Hauf (Ingolstadt), Tanner Kero (Köln), Yannick Proske (Mannheim), Kevin Wall (Springfield), Co-Trainer Thomas Dolak
Abgänge: Leonhard Korus (Kassel), Steven Raabe (Bietigheim), David Cerny (Bietigheim), Niclas Focks (Deggendorf), Maximilian Hops (Kaufbeuren), Jan Niejenhuis (Dresden)

Saisonausblick:
Die Pinguine kehren nach vier Jahren DEL2 unter Trainer Thomas Popiesch in die höchste Liga zurück. Wichtige Neuzugänge sind Goalie Juha Jatkola, Verteidiger Stuart Percy sowie die Stürmer Tanner Kero und Yannick Proske. Der Aufsteiger setzt auf eine Mischung aus Erfahrung und jungen, hungrigen Spielern. Primäres Ziel ist der Klassenerhalt, doch mit dem Schwung des Aufstiegs und einem motivierten Team ist auch eine positive Überraschung möglich. Krefeld wird eines der spannendsten Teams der Saison werden und vielleicht gelingt es, die Konkurrenz ordentlich zu ärgern.
