Deutsches Eishockey-Team nach Enttäuschung aus Italien abgereist

Deutschland war im Viertelfinale gegen die Slowakei chancenlos
Deutschland war im Viertelfinale gegen die Slowakei chancenlosČTK / AP / David W Cerny

Nach dem bitteren Viertelfinalaus bei den Olympischen Winterspielen 2026 hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft die Heimreise angetreten.

Bereits um 6 Uhr verließen am Donnerstag die ersten Shuttle das Olympische Dorf, teilte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) mit, die letzten Mitglieder von Team und Staff brechen am Nachmittag auf.

Für Kapitän Leon Draisaitl und seine bereits ausgeschiedenen NHL-Kollegen hob am Mailänder Flughafen Malpensa eine Maschine nach Nordamerika ab. Die nordamerikanische Profiliga nimmt am 25. Februar den Spielbetrieb wieder auf.

"Es war nicht das Turnier, das wir uns erhofft hatten, aber dennoch ein unvergessliches Erlebnis voller schöner Erinnerungen", schrieb Draisaitl bei Instagram: "Danke, Mailand! Und vielen Dank an alle für eure Unterstützung."

Draisaitl: Fahnenträger und deutscher Topscorer

Für den 30-Jährigen hatten seine ersten Winterspiele mit einer besonderen Ehre begonnen: Draisaitl wurde von den deutschen Sportfans und den Mitgliedern der deutschen Olympiamannschaft zum Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier gewählt.

Sportlich lief es in Mailand für das prominent besetzte deutsche Team mit sieben Profis mit NHL-Verträgen nicht wie erhofft:.Gegen die Slowakei – vermeintlich ein Gegner auf Augenhöhe – war im Viertelfinale mit 2:6 Endstation. 

Die NHL-Stars Draisaitl (l.) und Stützle (r.) im DEB-Trikot
Die NHL-Stars Draisaitl (l.) und Stützle (r.) im DEB-TrikotIMAGN IMAGES via REUTERS/James Lang

Um die Medaillen wird ab Freitag gespielt, am Sonntag steigt das Finale. Draisaitl erzielte zwei Tore und fünf Vorlagen. Damit war der frühere NHL-MVP Topscorer der deutschen Auswahl.