Bei den Winterspielen im kanadischen Calgary 1988 hatte zuletzt Finnlands Erzrivale Schweden beim 13:2 gegen Frankreich einen Sieg mit elf Toren Unterschied eingefahren. Einen zweistelligen Erfolg hatte es bei Olympia zuletzt 1994 in Lillehammer gegeben, als ebenfalls Italien gegen die Slowakei (4:10) unter die Räder kam.
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Den Sieg in Gruppe B sicherte sich allerdings die Slowakei. Der Überraschungsdritte von Peking verlor zwar sein abschließendes Vorrundenspiel 3:5 (1:1, 1:2, 1:2) gegen Schweden, den Dreiervergleich mit den punktgleichen Skandinaviern und Finnland entschieden die Slowaken aber dennoch um ein einziges Tor für sich.
Für dieses sorgte NHL-Jungstar Dalibor Dvorsky (St. Louis Blues) im Powerplay nur 39 Sekunden vor Schluss. Die Finnen sicherten sich Rang zwei und haben mit sechs Punkten und dank der Tordifferenz von +11 gute Chancen, der Slowakei als bester Gruppenzweiter direkt ins Viertelfinale zu folgen.
Auf Schweden könnte als Dritter in der Viertelfinal-Qualifikation ein harter Brocken wie die Schweiz, Tschechien oder die deutsche Mannschaft warten. Die Italiener blieben ohne Punkt. Als einzige Mannschaft im Turnier war die Auswahl von Jukka Jalonen, der Finnland 2022 in Peking zur ersten olympischen Goldmedaille geführt hatte, ohne einen NHL-Profi angetreten.
