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Augsburg-Goalgetter Gregoritsch: Käsekrainer als Belohnung für den Rekord

Michael Gregoritsch feiert seinen Doppelpack gegen Bayer Leverkusen.
Michael Gregoritsch feiert seinen Doppelpack gegen Bayer Leverkusen.FRANK HOERMANN / SVEN SIMON / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Nach einem "Tag für die Ewigkeit" versprach Augsburgs Torjäger Michael Gregoritsch erst einmal ein Fest mit Schmankerl aus seiner Heimat. "Ich liebe österreichisches Essen. Es wird mal Zeit, gute Käsekrainer nach Augsburg zu bringen. Alle die kommen wollen, auch aus der Geschäftsstelle, sind eingeladen", sagte der 32-Jährige - und strahlte.

Mit seinen zwei Toren beim 2:2 (0:1) gegen Bayer Leverkusen ist Gregoritsch nun der alleinige Rekordtorschütze des FCA in der Bundesliga. 38 Treffer hat er auf dem Konto - einen mehr als Alfred Finnbogason. Dies bedeute ihm "extrem viel", betonte Gregoritsch glücklich: "Ich bin sehr emotional gewesen, auch bei den Toren. Das ist für mich ein Tag für die Ewigkeit."

Deshalb gab er auch sein Trikot mit der Nummer 11 nach dem Spiel nicht mehr aus der Hand. Das werde "auf jeden Fall eingerahmt. Das ist etwas Besonderes", sagte er und verabschiedete sich lachend in die Kabine. Sein Plan für den Abend: "Ich werde eine gute Flasche Wein aufmachen."

Baum: Gregoritsch hat "Schallmauer" gebrochen

Der österreichische Nationalspieler hatte von 2017 bis 2022 schon einmal in Augsburg unter Vertrag gestanden. Zu Beginn des Jahres war er aus Bröndby zu den Schwaben zurückgekehrt. "Ich bin unheimlich glücklich, dass ich im Januar hierher zurückgekommen bin", sagte Gregoritsch.

Zum Match-Center: FC Augsburg vs. Bayer Leverkusen

Für Trainer Manuel Baum ist sein wuchtiger Angreifer ein wichtiger Führungsspieler, "auf dem Platz und in der Kabine". Es sei schön, "dass er Geschichte geschrieben hat". Dies sei schon "eine Schallmauer".

Dass es gegen Leverkusen trotz 2:1-Führung bis kurz vor Schluss nicht zum Sieg reichte, konnte Gregoritsch verkraften. "Wir wissen, wo wir herkommen und wo wir hingehören. Wir haben uns auch die ganze Woche ein bisschen angeschmunzelt und gesagt, ganz nach oben gehören wir nicht. Aber wir haben es genossen und haben weitergearbeitet. Wir bleiben bescheiden", sagte er mit Blick auf die historische Tabellenführung des FCA nach dem zweiten Spieltag.

Mit sieben Punkten nach drei Spielen hat Augsburg dennoch seinen Startrekord aus der Saison 2020/21 eingestellt. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) geht es nun zu Werder Bremen. Er hoffe, sagte Gregoritsch, "dass wir diese Welle weiterreiten". Mit Käsekrainer als Ansporn.