Bundesliga Top XI 21. Spieltag

TOR
Noah Atubolu - 8,3
Fast eine ganze Halbzeit in Unterzahl, dazu 17 Schüsse des Gegners zugelassen. Das für den SC Freiburg am Ende trotzdem die Null und damit der Sieg gegen Werder Bremen stand, lag zum großen Teil an Torhüter Noah Atubolu. Der 23-Jährige parierte überragend gegen einen Fallrückzieher von Justin Njinmah, auch sonst war er für die Grün-Weißen nicht zu überwinden.
ABWEHR
David Raum - 8,5
Zuletzt war David Raum nicht gerade vom Glück verfolgt: Sowohl beim FC St. Pauli als auch gegen Mainz 05 verschuldete er jeweils einen Elfmeter, nun revanchierte er sich mit einer starken Vorstellung. Seine Freistoßflanke leitete das 1:0 ein, defensiv war gewohnt fleißig und solide.
Willi Orban - 8,2
Und gleich nochmal RB: Gegen den 1. FC Köln konnte Willi Orban richtig glänzen. Der langährige ungarische Nationalspieler profitierte von der flankenzentrierten Spielweise der Domstädter und schädelte eine Hereingabe nach der anderen aus dem eigenen Sechzehner. Ein Traumtag für jeden Innenverteidiger.
Leopold Querfeld - 7,8
Vier Treffer hat Leopold Querfeld in dieser Saison schon im DFB Pokal erzielt, nun durfte sich der Defensivmann vom Elfmeterpunkt auch in der Bundesliga in die Torschützenliste eintragen. Der Österreicher blieb kurz vor Schluss cool und sicherte Union Berlin den wichtigen Punkt vor heimischer Kulisse.
Josip Stanisic - 8,1
Mit fast einem gesamten Spiel in Überzahl konnte Josip Stanisic auch seine Offensivkraft ins Spiel des FC Bayern einbringen: 88% Passgenauigkeit im letzten Drittel zeigen, wie sehr sich der ehemalige Leverkusener auch im Spiel mit dem Ball weiterentwickelt hat.
MITTELFELD
Luis Diaz - 10,0
Ein historischer Nachmittag des Kolumbianers: Drei Treffer erzielte der Sommer-Neuzugang im Spitzenspiel gegen die TSG Hoffenheim selbst, dazu holte er zwei Elfmeter heraus. Wer im Sommer noch wegen der zu hohen Ablösesumme geraunt hatte, dürfte nicht erst seit dem Spiel am Sonntag besänftigt sein.
Nadiem Amiri - 9,5
Ein Stammgast in unserer Top Elf ist der Mainzer Nadiem Amiri. Der Mittelfeldstratege glänzt nicht erst seit der Übernahme von Urs Fischer, aber auf der neugewonnenen Erfolgswelle surft er ganz oben mit. Beim 2:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg durfte er gleich zweimal vom Strafstoßpunkt ran – und verwandelte beide male gewohnt souverän.
Christoph Baumgartner - 8,8
Was für ein Nachmittag für Christoph Baumgartner: Zwei Tore beim RB-Auswärtsspiel in Köln, dazu eine heftige Schrecksekunde: Nach einem Kölner Schuss blockte der Österreicher die Kugel unglücklich mit dem Arm auf der Torlinie. Die rote Karte und den Strafstoß gab es nur deshalb nicht, weil zuvor eine haarscharfe Abseitsstellung vorgelegen hatte.
Jan-Niklas Beste - 8,2
Siegtor gegen den Ex-Klub: Es gibt schlechtere Samstagnachmittage als das, was Jan-Niklas Beste an diesem Wochenende erlebt hat. Auch wenn der Flügelspieler nur ein Jahr in der zweiten Mannschaft der Grün-Weißen verbrachte, dürfte dieser Treffer doch ganz besonders süß geschmeckt haben.
ANGRIFF
Adam Daghim - 7,8
Auch wenn es für den VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund nicht für Punkte reichte, so können die Wölfe doch einiges Positives aus dem Spiel gegen den BVB mitnehmen. Lange Zeit spielte man mit dem Champions-League-Aspiranten auf Augenhöhe, außerdem hat Neuzugang Adam Daghim endlich Bindung zum Spiel gefunden. Mit 67% erfolgreichen Dribblings und den meisten Ballkontakten aller Offensivspieler war er überraschend der auffälligste Mann in vorderster Front.
Harry Kane - 9,0
Zwei Elfmeter, zwei Tore: Harry Kane hat weiterhin mehr Bundesliga-Treffer als Spiele auf seinem Konto. Auch wenn der englische Nationalmannschaftskapitän einige Großchancen liegen ließ, so stehen am Ende erneut zwei Treffer und einige geniale Zuspiele aus der Tiefe des Raumes zu Buche. Das ist Normalität für den 32-Jährigen.
