Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen den SC Paderborn wird Karetsas definitiv fehlen, weitere Prognosen gaben die Verantwortlich nicht ab. Auch eine längere Pause erscheint möglich. "Es ist klar, dass wir erst einmal die Gesundheit des Menschen und des Spielers in den Vordergrund stellen", betonte Book.
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Trainer Niko Kovac sagte wenig später bei der Pressekonferenz, beim BVB sei man grundsätzlich "positiver Dinge. Wir hoffen, dass er in näherer Zukunft wieder bei uns dabei ist". Karetsas "als Mensch und seine Familie kriegen den maximalen Support vonseiten des Klubs. Und zwar in allen Bereichen." Der Grieche spüre, "dass wir sehr, sehr nah dran sind, ihm alles Gute wünschen und dass wir dafür sorgen wollen, dass er so schnell wie möglich wieder zur Mannschaft stößt."
Bislang keine Erkenntnisse zu Karetsas Kreislaufproblemen
Der 18-jährige Karetsas hatte am Dienstagabend beim 3:2 des BVB gegen den FC Villarreal in der Champions League früh vom Platz gemusst. Mitten im Passspiel hatte Karetsas in der 23. Minute den Arm gehoben und sich auf den Rasen gelegt. Wenig später eilten Sanitäter herbei, er wurde minutenlang behandelt und unter Tränen mit einer Trage vom Platz gebracht. "Ich war schon ein wenig… uff", sagte Kovac. Karetsas' Mutter begleitete ihren Sohn kurz vor 22.00 Uhr ins Krankenhaus.
Der BVB teilte mit, dass Karetsas über plötzliche Kreislaufbeschwerden geklagt habe. Deren Ursprung soll nun herausgefunden werden, Aufschluss brachten die ersten Untersuchungen aber augenscheinlich nicht.
Rein sportlich wiegt der Ausfall des Griechen schwer. In den bislang fünf Pflichtspieleinsätzen für den BVB hat er bereits angedeutet, wie sehr er das Offensivspiel prägen kann. Weil zudem sein Landsmann Giannis Konstantelias wegen eines Kreuzbandrisses lange fehlt, muss Kovac umplanen. "Wir sind ganz optimistisch, aber wir warten die weiteren Untersuchungen ab", sagte Book.
