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Popp vor BVB-Start: "Alex Popp muss das alles richten" gibt es nicht

Popp hofft auf den BVB-Durchmarsch in die Bundesliga
Popp hofft auf den BVB-Durchmarsch in die BundesligaČTK / imago sportfotodienst / nordphoto GmbH / Schulze

Nach ihrem Wechsel in die Regionalliga geht Alexandra Popp gelassen an die Aufgabe heran, Borussia Dortmund in die 2. Fußball-Bundesliga zu führen. Die frühere Nationalmannschaftskapitänin betonte im Sky-Gespräch den Zusammenhalt im Team und grenzte sich davon ab, als alleinige Führungsspielerin für den schnellstmöglichen Aufstieg verantwortlich zu sein.

"Ich bin nicht die Einzige, die unfassbar viel Erfahrung mitbringt. Wir haben Gott sei Dank noch die eine oder andere Spielerin verpflichtet, die aus der ersten Liga kommt", sagte die 35-Jährige. Es sei angenehm, "dass es jetzt nicht heißt: Alex Popp muss das alles richten. Wir sind zusammen in einem Boot und können das über mehrere Schultern verteilen."

Große Stücke hält Popp auf die im Juni verpflichtete Nationaltorhüterin Österreichs, Manuela Zinsberger. "Mit Manu haben wir eine, die aus England kommt, mit unfassbar viel Erfahrung auf dem Buckel."

Aufstieg, Westfalenpokal und DFB-Pokal im Visier

Als Zielsetzung gibt Popp neben dem Aufstieg den Sieg im Westfalenpokal und die Teilnahme am DFB-Pokal aus. Die Offensivspielerin denkt weit voraus: Der Optimalfall sei es, anschließend durch die 2. Liga durchzumarschieren und sofort den Aufstieg in die erste Liga zu schaffen. Ihr "letztes Jahr noch in der Bundesliga" zu bestreiten, das hält sie für möglich.

Pops Stats der letzten Jahre
Pops Stats der letzten JahreFlashscore

Auch in der Regionalliga behält Popp die höchste Spielklasse der Frauen also fest im Blick. Nach 14 Jahren beim VfL Wolfsburg rechnet sie den Wölfinnen für die kommende Saison weiterhin Chancen im Kampf um die vorderen Plätze aus. Als größte Herausforderer des amtierenden deutschen Meisters FC Bayern sieht sie neben Eintracht Frankfurt und TSG Hoffenheim vor allem Union Berlin.