Mainzer Terminkonflikt am Freitag: Fischer "nicht so fastnachtsaffin"

Fischer konzentriert sich auch in der Karnevalssaison ausschließlich auf den Fußball
Fischer konzentriert sich auch in der Karnevalssaison ausschließlich auf den FußballFoto von JAN WOITAS / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Fußball oder Fastnacht? Für Urs Fischer ein klarer Fall. "Für mich eindeutig: Fußball. Aber in Mainz ist das glaube ich zum Teil etwas anders", sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 am Tag vor Weiberfastnacht: "Ich bin nicht so fastnachtsaffin." Für das Fernsehprogramm am Freitagabend wollte der Schweizer dennoch keine Empfehlung abgeben.

Denn für Fußball- und Karnevalsfans kommt es am Freitag zu einem Terminkonflikt: Das Spiel der Mainzer beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund (20.30 Uhr/RTL und Sky) läuft zur gleichen Zeit wie die traditionsreiche Fastnachtssitzung aus dem Kurfürstlichen Schloss in Mainz im ZDF. "Die Leute sind alt genug, eine Entscheidung für sich selber zu treffen", sagte Fischer gewohnt nüchtern, aber mit einem Lachen. Sein Vorschlag: Erst das Spiel - "und dann feiern".

"Noch nichts geschafft und erreicht"

Der Coach konzentrierte sich aber lieber auf das Sportliche: "Ich glaube, dass dieses Selbstvertrauen zurückgekommen ist, aufgrund der Resultate, die wir erzielt haben", sagte er mit Blick auf die guten Ergebnisse der vergangenen Wochen, durch die Mainz sich aus dem Tabellenkeller auf Platz 14 beförderte. Es sei aber "noch nichts geschafft und erreicht".

In Dortmund warte nun "eine ganz schwierige Aufgabe. Es braucht einen sehr guten Tag von unserer Seite. Und wir hätten nichts dagegen, wenn sie nicht ihren besten Tag haben."

Zum Match-Center: Broussia Dortmund vs. FSV Mainz 05