Neue Transferstrategie: Brighton & Hove Albion treibt El-Mala-Doppeltransfer voran

Brighton startet neuen Versuch bei Köln-Flügelspieler Said El Mala.
Brighton startet neuen Versuch bei Köln-Flügelspieler Said El Mala.REUTERS/Teresa Kroeger

Der Premier-League-14. Klub Brighton & Hove Albion plant im Sommer eine spektakuläre Doppelverpflichtung: Said (19) und Malek (20) El Mala vom 1. FC Köln sollen gemeinsam an die englische Südküste wechseln. Nach Informationen von "Sky" beabsichtigen die Seagulls, beide Brüder zusammen ins Ausland zu holen, damit sie sich in England gegenseitig bestmöglich unterstützen können.

Brighton verfolgt dabei einen klaren Entwicklungsplan: Während Said direkt langfristig eingeplant ist, soll sich Malek in der U21-Mannschaft des Klubs in der Premier League 2 weiterentwickeln – einer der stärksten Jugendligen Europas mit insgesamt 29 Teams, darunter sämtliche U21-Mannschaften der englischen Spitzenklubs.

Bereits im Januar hatte Brighton ein Gesamtpaket von bis zu 30 Millionen Euro geschnürt. Rund 25 bis 26 Millionen Euro wären garantiert gewesen, hinzu kamen Boni sowie eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent. Zudem stand für Said ein Fünfjahresvertrag mit einem möglichen Jahresgehalt von bis zu 3,5 Millionen Euro brutto bereit. Sogar eine sofortige Rückleihe nach Köln für die Rückrunde war Teil der Überlegungen.

Doch Kölns Sport-Geschäftsführer Kessler blockte ab. Für die Verantwortlichen galt Said im Winter als unverkäuflich, um keine Unruhe in den Verein zu bringen und den Fokus auf den Klassenerhalt zu wahren. Verhandlungen ließ man gar nicht erst zu.

Neues El-Mala-Angebot in Vorbereitung

Trotz der Absage arbeitet Brighton bereits an einem neuen Angebot, das voraussichtlich nur leicht über dem bisherigen liegen soll. Dieses Mal könnte es zu einem persönlichen Treffen mit den Kölner Verantwortlichen kommen. Die Engländer drängen auf eine schnelle Entscheidung, wollen sich mit ihrer Offerte auch vor weiteren Interessenten wie dem FC Bayern positionieren.

Said El Mala besitzt in Köln noch einen Vertrag bis 2030 ohne Ausstiegsklausel. Sportlich kam er in bislang 22 Bundesliga-Einsätzen 13-mal als Joker zum Zug. Nach zuletzt sechs Spielen ohne Scorerpunkt wächst offenbar sein Frust. Hinzu kommt ein angespanntes Verhältnis zu Cheftrainer Lukas Kwasniok. Laut "Sport Bild" fühlt sich der Kölner Top-Scorer in seinem Gedanken bestärkt, den Klub im Sommer verlassen zu wollen, sollte sich seine Situation nicht verändern.

Auch intern spekulieren die Kölner Verantwortlichen darauf, dass im Sommer womöglich noch lukrativere Angebote eingehen könnten. Klar ist jedoch: Brighton bleibt hartnäckig – und die Wahrscheinlichkeit eines Abschieds der El-Mala-Brüder vom 1. FC Köln steigt zunehmend.