"Das Wichtigste zuerst – mir geht es gut!", begann Musiala sein Statement und nahm seinen Followern direkt die erste Angst, dass es dem 23-Jährigen kritisch geht: "Ich bin besonders dankbar für eure Nachrichten und euren Support!"
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Gesund ist der Nationalspieler aber dennoch nicht: "Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind."
Absencen sind eine Form der Epilepsie, bei der kurze Bewusstseinsstörungen von wenigen Sekunden auftreten. Häufig tritt die Erkrankung bereits im Kindesalter aus, häufiger bei Mädchen als bei Jungen. "Für mich sind sie aktuell Teil meines Alltags", schrieb Musiala: "Ich bin diesbezüglich in bester medizinischer Behandlung und sehr optimistisch."
Unterstützung von Mitspielern und Ärzten
Kürzertreten kam für den Bayern-Star aber nicht infrage: "In enger Abstimmung und in regelmäßigem Austausch mit den Experten ist es mein persönlicher Wunsch gewesen, mich der Herausforderung zu stellen und mit der Freigabe der neurologischen Fachärzte mich weiter dem zu widmen, was mir bei der Genesung am meisten hilft: Einfach meinen Alltag zu leben und meiner Passion Fußball zu spielen weiter nachzugehen."
Ändert sich die Einstellung zu seiner Erkrankung nach dem zweiten Zusammenbruch innerhalb kürzester Zeit? Das wird im Statement der 23-Jährigen nicht klar. "Ich habe insgesamt ein sehr gutes Gefühl und bin auf einem guten Weg", schrieb Musiala: "Was mir auf diesem Weg am meisten hilft, ist, mit meinem Team und eurem großartigen Support weiter Siege & Titel zu jagen."
Innerhalb kürzester Zeit fanden sich in den Kommentaren viele Wegbegleiter wieder, die ihre Unterstützung ausdrücken. "Stehen alle hinter dir", schrieb unter anderem Teamkollege Aleksandar Pavlovic. Auch Ballond-d'Or-Sieger Lothar Matthäus äußerte sich: "Stay strong" (zu deutsch: Bleib stark).
