Salzburg macht Zawieschitzky zur neuen Nummer eins

Christian Zawieschitzky
Christian ZawieschitzkyČTK / imago sportfotodienst / Bernd Feil/M.i.S.

Red Bull Salzburg hat die Nachfolge im Tor geregelt. Eigengewächs Christian Zawieschitzky wird als neue Nummer eins in die Saison gehen und erhält das Vertrauen der Klubführung.

Red Bull Salzburg geht mit Christian Zawieschitzky als Stammtorhüter in die neue Saison. Der 19-jährige U21-Teamkeeper übernimmt nach mehreren Einsätzen in der vergangenen Spielzeit die Rolle als neue Nummer eins und folgt damit auf Alexander Schlager.

Bereits im Frühjahr sammelte Zawieschitzky beim FC Liefering regelmäßig Spielpraxis, ehe er auch fünf Pflichtspiele für die Salzburger absolvierte – darunter bei der Klub-Weltmeisterschaft. Erst im Mai verlängerte das Eigengewächs seinen Vertrag bis Sommer 2030.

Sport-Geschäftsführer Marcus Mann erklärte, der Plan sei bereits länger festgestanden: „Für uns als Klub war schon länger klar, dass Chris früher oder später spielen wird. Im Sommer sind wir dann zu dem Entschluss gekommen, dass er nun für diesen nächsten Schritt bereit ist.“

Warum Zawieschitzky die Nummer 52 behält

Obwohl Salzburg dem Tiroler die prestigeträchtige Rückennummer eins angeboten hatte, entschied sich Zawieschitzky bewusst dagegen. Stattdessen wird er weiterhin mit der Nummer 52 auflaufen.

 

 

„Die 52 war meine allererste Profinummer und hat für mich über die Jahre aus unterschiedlichen Gründen einfach sehr an Bedeutung gewonnen“, erklärte der Torhüter. Inspiration sei unter anderem NFL-Legende Ray Lewis gewesen, dessen Mentalität ihn beeindruckt habe. Zudem gebe es kaum Torhüter mit dieser Rückennummer: „So kann ich quasi meine ganz eigene Geschichte schreiben.“

Salzburg sucht erfahrenen Ersatzkeeper

Trotz der Beförderung Zawieschitzkys ist die Kaderplanung auf der Torhüterposition noch nicht abgeschlossen. Salzburg will einen erfahrenen Schlussmann als Nummer zwei verpflichten.

„Es wird für das Torwartteam definitiv noch jemand von außerhalb dazukommen. Es muss jemand sein, der diese Rolle als Nummer zwei voll und ganz annimmt, im Fall der Fälle aber die nötige Qualität besitzt, um jederzeit spielen zu können“, kündigte Marcus Mann an. Der Klub befinde sich bereits in ersten Gesprächen.