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Werder Bremen rüstet lahmenden Angriff nach: Dinkci da – Füllkrug im Anflug?

Eren Dinkci soll der erste Teil einer Transferoffensive bei Werder Bremen sein.
Eren Dinkci soll der erste Teil einer Transferoffensive bei Werder Bremen sein.SEBASTIAN EL-SAQQA / FIRO SPORTPHOTO / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Die ersehnte Verstärkung für den lahmenden Werder-Angriff fuhr am Montag schonmal in einem dicken Geländewagen vor. Während viele Fans auf die Rückkehr von Niclas Füllkrug hoffen, war es allerdings erst einmal "nur" Eren Dinkci, der am Osterdeich Station machte. Medizincheck für den gebürtigen Bremer, dessen Verpflichtung per Leihe dann auch alsbald verkündet wurde. Bei der möglichen Rückholaktion von Füllkrug sind die Bosse von Werder Bremen dagegen noch am Verhandlungstisch gefordert.

"Spektakuläre Wende bei Füllkrug", titelte die Bild-Zeitung und berichtete vom Interesse der Grün-Weißen an einem Deal mit dem Bremer Fan-Liebling, der bei West Ham United trotz eines Vertrags bis 2028 auf dem Abstellgleis steht. Die Ablöse für Füllkrug, der in Bremen seinerzeit zum Nationalspieler aufstieg, dürfte nach holprigen Jahren im Bereich des Machbaren liegen. Zum Knackpunkt könnte die Gehaltsfrage werden.

Neu sind die Gerüchte um "Fülle" nicht. Schon unmittelbar nach der zurückliegenden Seuchen-Saison kursierte das Thema bei den Norddeutschen. Der kicker schrieb ungeachtet der Dinkci-Rückkehr vom SC Freiburg von einer "positiven Tendenz" in der Füllkrug-Frage. "Rückkehr zu Werder nimmt Fahrt auf", heißt es.

Füllkrug als Aufstiegsheld bei Werder

"Es ist kein Geheimnis, dass wir noch einen weiteren Stürmer verpflichten wollen, wo wir vielleicht dann auch nachgewiesene Qualität dazubekommen", sagte Werders Trainer Daniel Thioune nach der verpatzten Pflichtspiel-Generalprobe gegen den französischen Erstligisten AJ Auxerre (0:1). Seinem Team "fehlt im letzten Drittel dann einfach noch mal diese Abschlussqualität".

Füllkrug - allein der Name lässt die Herzen der Werder-Fans höher schlagen. Erinnerungen werden wach an glorreiche Tage. 19 Mal traf der Angreifer in der Zweitliga-Saison 2021/22 und trug seinerzeit maßgeblich zur Bundesliga-Rückkehr bei. Im Oberhaus avancierte Füllkrug mit 16 Treffern dann gar zum Torschützenkönig, wurde Nationalspieler und wechselte zu Borussia Dortmund, von wo aus es ihn ein Jahr danach für 27 Millionen Euro nach England verschlug.

Nun, mit 33 Jahren, könnte Füllkrugs Weg zum dritten Mal nach Bremen führen. Dort, wo seine Profi-Karriere vor 14 Jahren begann, wo ihm zwischen 2019 und 2023 der große Durchbruch gelang, könnte sich in den kommenden Tagen womöglich ein Kreis schließen.