Mit dem SKN St. Pölten und Austria Wien starten am Mittwoch gleich zwei österreichische Vertreter in die Qualifikation zur UEFA Women's Champions League. Beide Teams wollen den ersten Schritt Richtung Ligaphase setzen, müssen dafür aber zunächst ihre jeweiligen Mini-Turniere erfolgreich meistern.
SKN baut auf Rückenwind vom Saisonstart
Für den österreichischen Serienmeister beginnt die Europareise mit dem Halbfinale des Qualifikationsturniers gegen den Schweizer Vizemeister YB Bern. Die Wölfinnen hoffen, die Hymne der UEFA Women's Champions League auch in dieser Saison wieder in der NV Arena erklingen zu lassen.
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Trainer Laurent Fassotte reist mit Rückenwind in die Qualifikation. Der 1:0-Auftaktsieg in der ADMIRAL Frauen Bundesliga gegen Titelverteidiger Austria Wien habe zusätzliche Energie freigesetzt. "Rückenwind, den wir nun für das Miniturnier nutzen möchten", erklärte der Belgier.
Mit den Young Boys wartet allerdings ein anspruchsvoller Gegner. Das Team von Trainerin Imke Wübbenhorst gewann 2025 die Schweizer Meisterschaft und verfügt unter anderem mit der langjährigen Nationalspielerin Ramona Bachmann sowie der ehemaligen Bundesliga-Spielerin Lisa Josten über viel Erfahrung. Für die Schweizerinnen ist es gleichzeitig das erste Pflichtspiel der neuen Saison, da die Women's Super League erst am Wochenende beginnt.
Positive Erinnerungen hat der SKN an Schweizer Gegner dennoch. In der Champions-League-Saison 2020/21 setzten sich die Niederösterreicherinnen im Sechzehntelfinale mit einem Gesamtscore von 3:0 gegen den FC Zürich durch und erreichten erstmals das Achtelfinale.
Austria peilt nächsten internationalen Schritt an
Auch Austria Wien kämpft um den Einzug in die nächste Qualifikationsrunde. Die Wienerinnen treffen im Halbfinale ihres Mini-Turniers im slowenischen Radomlje auf den kroatischen Meister Hajduk Split. Nach der Niederlage gegen den SKN will die Mannschaft von Stefan Kenesei international eine Reaktion zeigen.
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Der Trainer blickt der Aufgabe optimistisch entgegen. "Wir sind hier super angekommen und freuen uns sehr auf dieses Miniturnier. Letztes Jahr haben wir schon gesehen, dass diese internationalen Spiele für unsere Entwicklung enorm wertvoll sind. Wir wollen dieses Miniturnier im Idealfall als Gruppensieger überstehen und so lange wie möglich im europäischen Bewerb bleiben", sagte Kenesei.
Bereits in der vergangenen Saison sammelten die Veilchen internationale Erfahrung. Nun soll die Europacup-Reise möglichst lange fortgesetzt werden. Mit einem Sieg gegen Hajduk Split würde Austria Wien dem nächsten Schritt Richtung UEFA Women's Champions League einen großen Schritt näherkommen.
