Patrick Wimmer bleibt der deutschen Bundesliga erhalten, schlägt nach dem Abstieg mit dem VfL Wolfsburg aber ein neues Kapitel auf. Der 25-Jährige wechselt zur TSG Hoffenheim und unterschreibt dort einen langfristigen Vertrag.
Für Wimmer ist es nicht nur ein sportlicher Aufstieg, sondern auch ein Wiedersehen mit einem wichtigen Wegbegleiter seiner Karriere. In Hoffenheim wird er erneut von Christian Ilzer trainiert, unter dem er einst bei Austria Wien den Durchbruch zum Profi schaffte.
„Ich kenne den Trainer noch aus unserer gemeinsamen Zeit bei Austria Wien, als ich unter Chris Ilzer zum Profi wurde. Ich freue mich sehr, nun in Hoffenheim wieder unter ihm arbeiten zu können“, erklärte Wimmer nach der Vertragsunterzeichnung.
Vom Abstiegskampf in den Europacup
Während Wolfsburg nach der verlorenen Relegation gegen Paderborn den Gang in die 2. Bundesliga antreten muss, spielt Hoffenheim kommende Saison auf internationaler Bühne. Als Tabellenfünfter der vergangenen Spielzeit qualifizierte sich die TSG für die UEFA Europa League.
Für Wimmer bedeutet der Wechsel daher auch den Schritt zurück in ein sportlich deutlich attraktiveres Umfeld. „Die TSG Hoffenheim hat in der vergangenen Saison eine beeindruckende Entwicklung genommen, mit spannenden Spielern und einem intensiven wie attraktiven Fußball“, sagte der Offensivspieler.
Der Niederösterreicher war 2021 von Austria Wien zu Arminia Bielefeld gewechselt und schloss sich ein Jahr später Wolfsburg an.
Österreichische Kolonie wächst weiter
In Hoffenheim trifft Wimmer auf zahlreiche Landsleute. Neben Trainer Ilzer stehen mit Alexander Prass, Sportgeschäftsführer Andreas Schicker und Sportdirektor Paul Pajduch bereits mehrere Österreicher in verantwortungsvollen Rollen oder im Kader des Clubs.
Für Wimmer kommt die Klärung seiner Zukunft zu einem wichtigen Zeitpunkt. Nach einer zuletzt erlittenen Oberschenkelverletzung steht der 25-Jährige dennoch im österreichischen WM-Kader und kann sich nun voll auf die bevorstehende Weltmeisterschaft konzentrieren – mit der Gewissheit, auch auf Vereinsebene eine attraktive Perspektive gefunden zu haben.
