Das unglückliche 0:1 (0:1) gegen Celtic? Ja, blöd, aber letztlich doch bedeutungslos dank des starken 4:1-Erfolgs aus dem Hinspiel. Entsprechend wollte man den Abend "erstmal genießen", wie Fabian Wohlgemuth betonte. "Und dabei", ergänzte der Sportvorstand, "sollten wir nicht vergessen, dass wir hier vor drei Jahren noch die Relegation gespielt haben. Deshalb genießen wir das und freuen uns jetzt auf die nächste Runde."
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Am 12. und 19. März wollen die Stuttgarter im Achtelfinale die nächsten Schritte auf ihrem angepeilten Weg bis ins Endspiel am 20. Mai in Istanbul gehen. Dass der VfB dazu allemal imstande ist, hatte nicht zuletzt das Hinspiel in Schottland gezeigt. Nicht ohne Grund hob Celtic-Trainer Martin O'Neill die Schwaben am Donnerstagabend in den engen Favoritenkreis - auch wenn die Stuttgarter im Rückspiel noch Luft nach oben gelassen hatten.
Hoeneß sieht "verdientes" VfB-Weiterkommen
"Klar war es nicht eines unserer besten Spiele", sagte Stürmer Ermedin Demirovic, "aber heute war nur das Ziel, weiterzukommen." Und dieses sei trotz des Horrorstarts mit einem Gegentreffer nach 28 Sekunden "nie wirklich gefährdet" gewesen, resümierte Hoeneß, der aber auch zugab: "Das Ergebnis trübt hier gerade gewaltig."
Trotz einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und guter Chancen war der VfB nicht mehr zum eigentlich verdienten Ausgleich gekommen. "Offensichtlich", mutmaßte Wohlgemuth, sei "das Hinspielergebnis nicht unbedingt förderlich" gewesen, "um heute den letzten Punch bei uns herauszufordern."
Sei's drum, die Reise geht weiter. "Jedes Spiel in der Europa League ist für uns nach so einer langen Zeit etwas ganz Besonderes. Für die Fans, für die Mannschaft, für die Mitarbeiter", sagte Vorstandsboss Alexander Wehrle bei RTL: "Deswegen werden wir das nächste Highlight auch wieder mitnehmen."
