Auch Abwehrchef Jeff Chabot freute sich vor dem Abflug auf ein "tolles Erlebnis" sowie die "hitzige und intensive" Atmosphäre im "Paradise", wo 60.000 fanatische Fans ihre "Bhoys" am Donnerstag (21 Uhr/RTL und Flashscore-Audioreportage) stimmgewaltig unterstützen. "Dafür spielt man Fußball – einfach geil, im Celtic Park auf dem Platz zu stehen. Es wird ein Alles-oder-Nichts-Spiel, davon hatte ich noch nicht so viele in meiner Karriere", sagte Chabot bei RTL/ntv.
Zum Match-Center: Celtic FC vs. VfB Stuttgart
Doch bei allen Emotionen: In erster Linie geht es für den ambitionierten Bundesliga-Vierten in der berühmten Arena im Stadtteil Parkhead darum, sich für das Rückspiel am 26. Februar eine gute Ausgangsposition zu verschaffen, um das Minimalziel Achtelfinale zu erreichen. "Der Respekt ist da. Aber ich glaube, wir können da mit einer extrem breiten Brust auftreten, weil wir über Monate gute Leistungen gezeigt haben. Wir sind gerade in einer guten Verfassung", sagte Demirovic selbstbewusst.
Undav als Stuttgarter Hoffnungsträger
Man wolle, ergänzte Chabot, "mit einem Sieg nach Stuttgart zurückkehren". Er kenne den 55-maligen schottischen Meister, derzeit Dritter der Scottish Premiership, "noch aus der Champions League, als sie gegen die großen Gegner Real Madrid oder Barcelona gespielt haben. Da geht es ordentlich zur Sache. Aber wir werden gewinnen, weil wir mehr Qualität haben."
Die Hoffnungen ruhen dabei vor allem auf Demirovic und Deniz Undav. "In der Offensive funktioniert es sehr gut", betonte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Demirovic traf trotz langer Verletzung in der Liga schon sieben Mal in 13 Spielen, Undav bringt es auf zwölf Treffer in 18 Partien. Man habe gezeigt, sagte Demirovic, "dass wir zusammen spielen können und wollen". Und das am liebsten im legendären Celtic Park.
