Seit Anfang Januar ist Ramos nach seinem Abschied von Monterrey in Mexiko ohne Vertrag. Nun könnte er in der zweiten Saisonhälfte noch einmal auf großer Bühne eingreifen, ausgerechnet in der Ligue 1.
Wie die spanische Zeitung "Marca" berichtet, hätte Ramos allerdings eine andere Priorität gehabt: Er soll großes Interesse daran gehabt haben, noch einmal für seinen Jugendklub FC Sevilla aufzulaufen. Doch dieser Wunsch scheiterte offenbar an der aktuellen Situation des Klubs, insbesondere an finanziellen und strukturellen Fragen.
Ramos hätte wohl kostenlos für Sevilla gespielt
Für zusätzliche Brisanz sorgt eine Aussage des spanischen Journalisten Roberto Gomez. Demnach habe es nach einer Pressekonferenz einen Anruf von René Ramos, dem Bruder und Berater des Spielers, beim Präsidenten des FC Sevilla gegeben. Dabei soll mitgeteilt worden sein, dass Sergio Ramos bereit wäre, bis zum Saisonende sogar kostenlos für Sevilla zu spielen, um der Mannschaft zu helfen.
Die Antwort des Vereins fiel jedoch überraschend aus: Man könne Ramos nicht verpflichten – unter anderem, weil er in einigen Monaten selbst eine führende Rolle im Klub übernehmen könnte. Eine Verpflichtung unter diesen Umständen sei daher nicht möglich. Ramos soll von dieser Entscheidung enttäuscht gewesen sein, da er dem Team unbedingt helfen wollte.
Laut Gomez ist nun der Klub, bei dem ein Vertragsabschluss am wahrscheinlichsten erscheint, Olympique Marseille. Ob es tatsächlich zu einer Einigung kommt, bleibt zwar offen, doch die Gespräche sollen bereits weit fortgeschritten sein.
