Sportlich: Ronaldo trifft beim Comeback – Messi verletzt sich
Während in Saudi-Arabien wieder einmal Cristiano Ronaldo im Mittelpunkt stand, drehte sich in Miami alles um den Oberschenkel. CR7 kehrte nach zwei Ligaspielen Pause in die Startelf von Al Nassr zurück und traf beim 2:0 gegen Al Fateh prompt selbst. Es war sein 962. Karrieretor, nur noch 38 fehlen zur magischen 1000er-Marke.
Messi hingegen sammelte im Testspiel gegen Barcelona SC zwar sein erstes Tor des Jahres 2026 und bereitete ein weiteres vor, musste jedoch mit einer Muskelzerrung im linken Oberschenkel vom Platz. Inter Miami spielte 2:2, aber mit schmerzhaftem Beigeschmack.
Für Al Nassr ist Ronaldos Präsenz sportlich wie imagetechnisch elementar. Nach seinem kurzen Streik aufgrund von Unzufriedenheit mit der Transferpolitik kehrte er zurück, traf und untermauerte die Ambitionen im Titelrennen. Nur ein Punkt trennt Al Nassr von Spitzenreiter Al Hilal.
Messi dagegen fehlt Inter Miami aktuell im Training, der Saisonstart gegen LAFC am 21. Februar wackelt. Immerhin: Die Franchise boomt wie nie zuvor: mit einem geschätzten Wert von 1,45 Milliarden Dollar und Einnahmen nahe 200 Millionen jährlich. Der "Messi-Effekt" wirkt, auch wenn der Superstar gerade pausiert.
Rekordjagd? Ronaldo steht bei 962 Toren und Ex-Teamkollege Nani ist überzeugt, dass die 1000 fallen werden. Roberto Carlos dagegen erinnert daran, dass Pelé offiziell der einzige 1000-Tore-Mann bleibt. Messi? Der sammelt zwar gerade keine Tore, aber arbeitete im Vorjahr an seiner Legendenbildung: MLS Cup, Golden Boot, MVP.
Das GOAT-o-Meter dieser Woche kippt leicht in Richtung Ronaldo. Ein Treffer nach Comeback, das offene Titelrennen und die 1000er-Marke in Sicht – sportlich hatte CR7 diese Woche die Nase vorn.

Boulevard: Bad Bunny wechselt die Seiten – Messi als Romantik-GOAT
Abseits des Rasens war bei beiden Großmeistern einiges geboten. In Argentinien sorgte Musik-Superstar Bad Bunny für Aufsehen, als er bei einem Konzert die Songzeile "Soy Cristiano después de meter un gol" kurzerhand in "Soy Messi después de meter un gol" änderte. Das Publikum tobte, denn Ronaldo musste musikalisch Platz machen.
Auch NBA-Star Anthony Edwards bekannte sich öffentlich zu Messi und tat im Interview so, als kenne er Ronaldo gar nicht. Giannis Antetokounmpo dagegen sieht sich mental näher bei Ronaldo, auch wenn er Messi als vielleicht größten Spieler aller Zeiten bezeichnet.
Messis Familienleben lieferte ebenfalls Schlagzeilen: Während seiner Reha-Zeit postete er Bilder unter dem Motto „Fútbol y familia“. Sohn Mateo erzielte für Inter Miamis Jugend ein Traumtor, Papa Messi reagierte mit einem verschmitzten Lächeln. Zum Valentinstag überraschte er Ehefrau Antonela mit Sushi-Dinner, XXL-Teddybär und Schoko-Erdbeeren. Romantik-Level: GOATed.
Bei Ronaldo verlagerte sich der Boulevard stärker auf Konflikte und Generationenwechsel. Ex-Coach Steve McClaren schilderte Details des Zerwürfnisses mit Erik ten Hag bei Manchester United und sprach von einem "Face-off" der beiden. Gleichzeitig feierte Cristiano Ronaldo Jr. mit Portugals U16 seinen dritten internationalen Titel binnen zwölf Monaten; die nächste GOAT-Debatte steht womöglich schon in den Startlöchern.
Ausblick: "La Pulga" vor MLS-Start – Ausstiegsklausel bei CR7?
Sportlich blickt die Fußballwelt gespannt nach Florida. Inter Miami startet in der Nacht auf den 22. Februar bei LAFC in die MLS-Saison. Ob Messi rechtzeitig fit wird, bleibt offen – erste Prognosen sprechen von etwa drei Wochen Pause. Das verschobene Testspiel gegen Independiente del Valle findet nun am 26. Februar statt.
Ronaldo hingegen könnte schon im Achtelfinale der AFC Champions League Two nachlegen. Die 1000-Tore-Jagd bleibt das große Narrativ. Und im Hintergrund wabern MLS-Gerüchte: Steve McClaren würde ihn liebend gern neben – oder gegen – Messi in Miami sehen. Vertraglich ist Ronaldo zwar bis 2027 gebunden, doch es soll eine Ausstiegsklausel über 50 Millionen Euro existieren.
