Auf wen kann die DFB-Auswahl treffen?
Der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann drohen schwere Gegner. So könnte der viermalige Weltmeister eine Gruppe mit den Niederlanden, England und der Türkei erwischen. Es ist aber auch eine vergleichsweise leichte Gruppe mit Dänemark, Serbien und Wales möglich.
Wann wird gespielt?
Erst nach der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli). Die Gruppenpase mit sechs Spielen für jede Mannschaft startet Ende September und endet Mitte November. Die Viertelfinals finden im März 2027 statt, das Final Four wird vom 9. bis 13. Juni 2027 ausgetragen. Der Austragungsort steht noch nicht fest.
Wie hat die DFB-Auswahl bisher in der Nationenliga abgeschnitten?
Mäßig. Bei der vergangenen Auflage wurde erstmals das Final-Four-Turnier erreicht. Dort gab es in München und Stuttgart aber Niederlagen gegen Portugal und Frankreich. Am Ende stand Platz vier. Portugal siegte und ist nun mit zwei Titeln Rekordsieger. Spanien und Frankreich gewannen die Nations League bisher einmal.
Wie setzen sich die Töpfe der A-Liga zusammen?
Topf 1: Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland
Topf 2: Italien, Niederlande, Dänemark, Kroatien
Topf 3: Serbien, Belgien, England, Norwegen
Topf 4: Wales, Tschechien, Griechenland, Türkei
Wie geht es für Deutschland weiter?
Nagelsmann nominiert seinen ersten Kader des Jahres am 19. März in Frankfurt/Main. Dann stehen die Spiele in Basel gegen die Schweiz (27. März) und in Stuttgart gegen Ghana (30. März) an. Der Kader wird einen klaren Hinweis auf die WM-Planungen des Bundestrainers geben.
Was kommt danach?
Im Mai benennt der Bundestrainer sein Aufgebot für die XXL-WM. Nach dem Trainingslager in Herzogenaurach steht am 31. Mai in Mainz ein Länderspiel gegen Finnland an. Am 2. Juni fliegt der DFB-Tross nach Chicago, vier Tage später erfolgt dort die WM-Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA. Die DFB-Auswahl startet am 14. Juni in Houston gegen den Neuling und krassen Außenseiter Curacao in das Turnier.
Was passiert noch in Brüssel?
Für Brisanz sorgen beim UEFA-Kongress (10.00 Uhr) die Themen abseits der Tagesordnung. Einen WM-Boykott schließt der DFB derzeit aus. Der Umgang mit dem XXL-Turnier, Donald Trumps aggressiver Politik oder Gianni Infantinos fragwürdigem Verhalten dürfte die Europäer aber ebenso beschäftigen wie die Fragen zu einer möglichen Russland-Rückkehr. Der FIFA-Chef stellte diese trotz des anhaltenden Angriffskrieges gegen die Ukraine jüngst in Aussicht.
