Superstars
Kylian Mbappé gegen Lamine Yamal – die große Bühne gehört natürlich auch den großen Namen. Während Spaniens Megatalent sich bisher noch nicht wirklich in Szene setzen konnte und erst einen Treffer erzielt hat, drückt Frankreichs Kapitän der WM seinen Stempel auf. Mit acht Toren führt der Angreifer von Real Madrid gemeinsam mit Lionel Messi die Torschützenliste an, zusammen mit Michael Olise und Ousmane Dembélé bildet Mbappé einen spektakulären Dreizack im Angriff.
Insgesamt ist Frankreichs Kader etwas prominenter besetzt, doch das war vor zwei Jahren bei der EM auch so. Dennoch gewann Spanien das Halbfinale in München mit 2:1 – und holte am Ende den Titel.
Torhüter
Frankreichs Mike Maignan (31) und Spaniens Unai Simón (29) stehen klar im Schatten der Offensivstars ihrer Mannschaften – und sind doch unübersehbare Erfolgsfaktoren. "Magic" Mike absolvierte vier der sechs Partien ohne Gegentor, hielt gegen Norwegen auch einen Elfmeter und erwies sich als wertvoller Rückhalt für die Équipe Tricolore. Das gilt auch für "El Muro" – "die Mauer" Simón, der einzig im Viertelfinale gegen Belgien hinter sich greifen musste.
Bei einem möglichen Elfmeterschießen liegen die Vorteile leicht bei Simón, der in der Vergangenheit mehrfach seine Nervenstärke unter Beweis stellen konnte.
X-Faktor
Sie gewinnen die wichtigen Zweikämpfe, ordnen das Spiel, geben die Kommandos, planen die Offensivaktionen, kümmern sich um alles. Kurz: Ohne Manu Koné und Rodri würde das Spiel von Frankreich und Spanien nicht funktionieren. Der Wert der heimlichen Helden wird von den Fans oft unterschätzt, für ihre Trainer sind sie aber unverzichtbar. Und sie sorgen erst dafür, dass die Topstars glänzen können.
FIFA WM 2026
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird vom 11. Juni und 19. Juli ausgetragen. Bei Flashscore findest du alle Infos zur Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko.
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Taktik
Tiki-Taka 2.0 gegen TGV-Tempo – während Spaniens Edeltechniker weiterhin gerne den Ball haben, setzt Frankreich ganz auf sein schnelles Umschaltspiel. So bringen "Les Bleus" die höllische Geschwindigkeit von Mbappé, Dembélé und Olise am besten zur Entfaltung. Doch auch Spanien hat mittlerweile gelernt, eiskalt zuzuschlagen.
Am Ende entscheidet vermutlich, welches Team mehr Disziplin, Geduld und Nerven aufbringt, um den Gegner in den entscheidenden Fehler zu zwingen.
Joker
Yamal schwächelt? Mikel Oyarzabal trifft nicht? Kein Problem. Spaniens Trainer Luis de la Fuente kann sich auf sein goldenes Händchen verlassen. Im Achtelfinale gegen Portugal und zuletzt gegen Belgien sorgte Joker Mikel Merino mit seinen späten Treffern für das Weiterkommen.
Frankreich hatte Retter-Tore in den K.o.-Runden bisher noch nicht nötig, aber Didier Deschamps kann ohne Ende Qualität von der Bank bringen – etwa Désiré Doué oder Bradley Barcola (beide Paris Saint-Germain), Marcus Thuram (Inter Mailand) oder Rayan Cherki (Manchester City).
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