Nach dem 2:1-Erfolg gegen England im Halbfinale wartet auf Argentinien nun das Endspiel der Weltmeisterschaft gegen Spanien. Das Duell im MetLife Stadium in New York/New Jersey bringt den Copa-América-Sieger und den amtierenden Europameister erstmals bei einer Weltmeisterschaft in einem Pflichtspiel zusammen.
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Für Lionel Scaloni ist das Finale auch ein besonderes Wiedersehen. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente war einst sein Ausbilder im Trainerlehrgang. Zudem lebt Scaloni mit seiner Familie in Spanien. Persönliche Sympathien sollen am Sonntag allerdings keine Rolle spielen.
FIFA WM 2026
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird vom 11. Juni und 19. Juli ausgetragen. Bei Flashscore findest du alle Infos zur Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko.
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Scaloni schwärmt von de la Fuente
Der argentinische Nationaltrainer sprach mit großer Wertschätzung über seinen Kollegen und erinnerte an den gemeinsamen Weg. "De la Fuente war mein Ausbilder im Trainerkurs. Das Schicksal wollte es, dass wir uns in einem Finale begegnen. Nach der WM in Katar hatte ich ein sehr angenehmes Gespräch mit ihm. Wir haben über Dinge gesprochen, die meiner Meinung nach hilfreich waren und die er schließlich in seiner Nationalmannschaft umgesetzt hat", sagte Scaloni.
Trotz seiner engen Verbindung zu Spanien stellt der Weltmeistercoach klar, dass im Finale ausschließlich der sportliche Erfolg zählt. "Jeder weiß, dass ich in Spanien lebe, meine Familie dort ist. Aber am Sonntag tut es mir leid: Wir werden versuchen zu gewinnen. Ich hoffe, die Spanier freuen sich, Argentinien im Finale zu sehen, nachdem Messi ihnen so viele schöne Momente beschert hat. Sie lieben ihn – nicht alle, aber ein großer Teil."
Lange Vobereitung auf Spanien
Scaloni verriet, dass sich sein Trainerteam schon seit mehreren Monaten intensiv mit der spanischen Nationalmannschaft beschäftigt. Hintergrund ist die ursprünglich geplante Finalissima zwischen den Kontinentalmeistern, die letztlich nicht ausgetragen wurde. "Sie sind eine großartige Mannschaft. Meiner Meinung nach haben sie es absolut verdient, das Halbfinale zu gewinnen. Sie haben einen Gegner überzeugend geschlagen, von dem jeder – auch ich – dachte, dass er extrem schwer zu besiegen sein würde. Sie haben sich diesen Sieg wirklich verdient."
Nach dem Halbfinale gegen Frankreich konnten die Argentinier ihre Analysen weiter vertiefen. Scaloni sieht Spanien trotz kleiner taktischer Veränderungen als eine Mannschaft mit einer klaren Identität: "Zum Glück haben wir ihr Spiel schon seit März beobachtet, weil wir wussten, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sie unsere Gegner werden. Wir kennen sie jetzt sehr gut. Sie haben einige Dinge verändert, sind aber weiterhin ein fantastisches Team, und jeder kennt ihren Spielstil."
"Wir sind bereit, uns mit ihnen zu messen"
Der Weltmeistertrainer freut sich auf das Endspiel und hofft auf ein Fußballfest: "Wir sind bereit, uns mit ihnen zu messen, und vor allem wollen wir ein Spiel abliefern, das den Zuschauern gefällt. Aber vorerst genießen wir erst einmal das, was wir bereits erreicht haben", so Scaloni.
Am Sonntag kämpft Argentinien gegen Spanien um den vierten WM-Titel der Verbandsgeschichte. Gleichzeitig treffen mit dem Copa-América-Sieger und dem Europameister erstmals die amtierenden Titelträger beider Kontinente in einem WM-Finale aufeinander.
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