"Ich hatte einen überragenden Tag"
Auf der letzten schweren Etappe am Samstag mit der Bergankunft in Piancavallo zeigte der 29 Jahre alte Ausnahmekönner einmal mehr seine ganze Klasse und fuhr ungefährdet zu seinem fünften Tagessieg.
Jonas Vingegaard geht mit 5:22 Minuten Vorsprung auf die letzten flachen 131 Kilometer, die auf einem Rundkurs in Rom bestritten werden. Attackiert wird der Däne vom Team Visma-Lease a bike auf dem Weg ins Ziel am Circus Maximus nicht mehr.
"Ich bin Radprofi, ich mag es, zu gewinnen", sagte Vingegaard, der erstmals beim Giro antritt: "Heute wurde alles entschieden, also haben wir alles getan, um zu gewinnen. Ich hatte einen überragenden Tag."
Auch Gall schwelgt im Glück
Auf der vorletzten Etappe am Samstag setzte Vingegaard beim zweiten Anstieg ins 1290 m hohe Piancavallo am Südrand der Dolomiten rund elf Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Attacke. Sein ärgster Widersacher Felix Gall blieb zunächst noch am Hinterrad, konnte das enorme Tempo des Top-Favoriten aber nicht lange mitgehen.
Der Österreicher vom Team Decathlon-CMA CGM sicherte sich im Sprint der Verfolgergruppe den zweiten Platz vor dem Australier Jai Hindley (Red Bull-Bora-hansgrohe) und dem Kanadier Derek Gee-West (Lidl-Trek). Der Rückstand auf Vingegaard betrug 1:15 Minuten. Gall verteidigte damit Gesamtrang zwei erfolgreich. Platz drei hält Hindley, der 2022 die Italien-Rundfahrt gewonnen hatte.

