Nach neun Etappen liegt Lipowitz im Gesamtklassement auf Rang sieben, das Podium hat der Ulmer angesichts von 33 Sekunden Rückstand auf den Dritten Isaac del Toro fest im Blick. In der zweiten Tour-Woche setzt Lipowitz vor allem auf das sich verschärfende Etappenprofil.
"Es kommen jetzt mehr härtere Etappen, dann wird es sich langsam selektieren", sagte Lipowitz: "Gegen Ende der Woche, wenn wir Richtung Le Markstein fahren, wird sich in der Gesamtwertung noch etwas tun."
Lipowitz als Wasserträger
Teamintern hat derzeit allerdings Remco Evenepoel die Nase vorn. Der belgische Doppel-Olympiasieger, der von Red Bull-Bora-hansgrohe für viel Geld verpflichtet wurde, ist Vierter - mit nur drei Sekunden Rückstand auf del Toro. Noch vor wenigen Tagen hatte Evenepoel scharf gegen seinen deutschen Co-Kapitän geschossen.
Auf der neunten Etappe nach Ussel war das Duo bei Temperaturen um die 40 Grad schnell auf sich alleingestellt. Lipowitz versorgte Evenepoel selbstlos mit Wasser, wie die Fernsehregie prominent einfing. "Wir müssen uns da vorne einig sein. Wenn die Flaschen leer sind, muss jemand nach hinten kommen", sagte Lipowitz: "Bei so einer kleinen Gruppe ist das natürlich auch absolut gar kein Problem, da verbraucht man keine Energie."
Am Montag haben beide Zeit, zu regenerieren. Mit frischen Beinen geht es dann am Dienstag, dem französischen Nationalfeiertag, ins zehnte Teilstück, das mit zwei Anstiegen der ersten Kategorie aufwartet.
"Ich vermute, dass es ein Ausscheidungsfahren ums Klassement geben wird", sagte Red-Bull-Teamchef Ralph Denk im teameigenen Podcast: "Wir werden Florian und Remco bestmöglich unterstützen, wenn sie sich gut fühlen, dann werden sie vielleicht auch etwas probieren."
Tour de France 2026
Am 4. Juli beginnt die Tour de France 2026 im spanischen Barcelona. 3.321,2 Kilometer und 22 Tage später – am 26. Juli – kommen die Fahrer der 18 Teams traditionell in Paris an. Bei Flashscore findest du alle Informationen zur berühmtesten Radrundfahrt der Welt.
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