In der Hauptstadt lieferte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher in einem gerade gegen Ende turbulenten Rennen eine starke Vorstellung und machte zahlreiche Positionen gut. Gestartet war er im Honda des Teams Letterman Lanigan Racing (RLL) nach einem schwachen Qualifying und einer Motorenstrafe nur von Rang 24.
Der Sieg ging an den Amerikaner Kyle Kirkwood (Andretti), der damit als Gesamtzweiter auch seine geringen Chancen auf die Meisterschaft offen hielt: Der souveräne Spitzenreiter und Titelverteidiger Alex Palou (Spanien/Chip Ganassi) erlebte mit einer Durchfahrtsstrafe, einem verpatzten Boxenstopp und einem späten Dreher einen völlig missratenen Tag und landete nur auf Rang 20.
Rennen vor Kapitol und Smithsonian-Museen
Das Rennen in der Hauptstadt war eine einmalige Angelegenheit, US-Präsident Donald Trump hatte die Veranstaltung mit den Machern der Serie geplant und per Erlass verfügt. Sie bildete den Abschluss der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten, die Mitte Juni mit Käfigkämpfen am Weißen Haus begonnen hatten. Trump drehte vor dem Start des "Freedom 250" eine Runde in seiner gepanzerten Limousine, anschließend begann das Rennen, das an Sehenswürdigkeiten wie dem Kapitol und den Smithsonian-Museen vorbeiführte.
Nur noch drei Rennen stehen in dieser Saison nun aus: Am kommenden Wochenende geht es zweimal auf das Oval in Milwaukee (29./30. August), das Saisonfinale findet dann am 6. September in Monterey/Kalifornien statt.
