Der SC Paderborn musste in der Arena von Mainz 05 einige knifflige Situationen überstehen, die Hausherren waren die überlegene Mannschaft. "Die zweite Halbzeit hat mir nicht gefallen, was den Ballbesitz angeht", merkte Kettemann an – offensiv fand Paderborn insgesamt zu wenig Lösungen.
Dennoch tankten die Ostwestfalen Selbstvertrauen für die restliche Spielzeit, in der es für den Klub einzig um den Klassenverbleib geht.

Erfahrung sammeln
Der Anfang bei diesem Vorhaben ist gemacht, die ersten Erfahrungen im Oberhaus sind gesammelt. "Die Jungs waren angespannt", sagte Kettemann über seine Profis. Zehn seiner aufgebotenen Startspieler erlebten in Mainz ihr Bundesligadebüt.
"Jede Minute hilft, jeder Pass hilft, jeder Zweikampf hilft", resümierte der Coach daher: "Es ist eine junge Truppe von Menschen, die sich auf in dieses Abenteuer macht."
Dazu gehörte auch Keeper Nahuel Noll, der als Spieler des Spiels ausgezeichnet wurde. "Es war ein guter Anfang mit dem Punkt", sagte der 23-Jährige. Zwar habe der "maximale Drang zum Tor" gefehlt, "aber hinten standen wir gut".
Auch Stürmer Marvin Pieringer – der als einziger Paderborner Profi in der Startelf Bundesliga-Erfahrung vorweisen konnte – gewann dem Punktgewinn zum Auftakt viel ab. "Das hätten wir vorher unterschrieben", lautete sein Fazit.
