Gemeinsam mit Abfahrer Simon Jocher hatte Straßer in der erstmals bei Olympia ausgetragenen Team-Kombination Rang zehn belegt, eine Medaille war beim Sieg der Schweizer Franjo von Allmen und Tanguy Nef für das deutsche Duo außer Reichweite. "Es waren wahnsinnig gute Abschnitte dabei", sagte Straßer nach seiner Fahrt durch den Stangenwald am Montagnachmittag, "leider habe ich genau im falschen Moment Fehler gemacht, die natürlich weh tun."
Als besondere Herausforderung empfand der 33-Jährige insbesondere den letzten Abschnitt des Slalomkurses auf der Stelvio, wenngleich er feststellte: "Das darfst du eigentlich keinem erzählen, wie einfach das ist." Gerade diesem Umstand aber sei es geschuldet, dass man sich "am Limit" bewegen müsse "von der Linie, von der Bewegung und von der Geschwindigkeit her. Und du darfst gleichzeitig keine Fehler machen."
Er sehe dies mit Blick auf das Rennen in sieben Tagen jedoch als "Chance", sagte Straßer, der bei der WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm im Slalom Bronze gewann: "Ich werde probieren, sie zu ergreifen, mit allem, was mir zur Verfügung steht."
