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Klare ÖFB-Ansage: Keine Unterstützung mehr für Infantino

ÖFB-Boss Josef Pröll
ÖFB-Boss Josef PröllČTK / imago sportfotodienst / IMAGO

Der Österreichische Fußball-Bund stellt sich gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der ÖFB-Aufsichtsrat beschloss einstimmig, eine erneute Kandidatur des Schweizers nicht zu unterstützen.

Der ÖFB hat sich klar gegen eine weitere Amtszeit von FIFA-Präsident Gianni Infantino positioniert. Wie der Verband am Samstag bekannt gab, fasste der Aufsichtsrat in seiner Sitzung einstimmig den Beschluss, eine erneute Kandidatur Infantinos nicht zu unterstützen.

Als Grund nannte der ÖFB die Entwicklungen der vergangenen Wochen und Monate und die dadurch „deutlich veränderten Rahmenbedingungen“. „Die Vorwürfe wurden bislang weder glaubhaft aufgeklärt noch entkräftet“, heißt es in der Mitteilung des Verbandes. Nähere Details zu den angesprochenen Vorwürfen führte der ÖFB darin nicht aus.

ÖFB voll auf UEFA-Linie

ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll hatte bereits zuvor mehrfach betont, dass Österreich hinter der gemeinsamen Linie der UEFA stehe. Daran hält der Verband fest. Ein geschlossenes Vorgehen der europäischen Fußballverbände sei laut ÖFB ein „starkes Signal der Verantwortung für den Sport und des Zusammenhalts“.

Infantino ist seit Februar 2016 Präsident des Weltfußballverbandes FIFA. Zuletzt wurde er 2023 für eine weitere Amtszeit gewählt.