"Können uns noch entwickeln": "Enttäuschte" Marokkaner schielen auf nächste Ziele

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Ouahbi will seinen Fokus nun auf den nächsten Afrika-Cup richten
Ouahbi will seinen Fokus nun auf den nächsten Afrika-Cup richtenREUTERS/Paul Childs

Der vom Elfmeterpunkt schier unüberwindbare Yassine Bounou schlich mit Tränen in den Augen vom Platz, Achraf Hakimi und Brahim Díaz standen wie versteinert in der Mitte des Stadions von Foxborough: Der Traum vom zweiten WM-Halbfinaleinzug in Folge ist jäh geplatzt für Marokkos Fußballer, Titelfavorit Frankreich mit seiner Starpower war im Viertelfinale zu stark, mit 0:2 (0:0) war der Afrikameister letztlich noch gut bedient.

"Wir sind sehr enttäuscht. Aber wir müssen versuchen, unsere Köpfe hochzunehmen, denn wir haben alles gegeben", sagte Marokkos Nationaltrainer Mohamed Ouahbi: "Wir müssen anerkennen, dass wir gegen eine großartige Mannschaft gespielt haben, sie hätten früher treffen können. Uns hat beim Umschalten etwas gefehlt."

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Das Fehlen des Bayern-Neuzugangs Ismael Saibari, des besten marokkanischen Feldspielers im Turnier, war nicht zu kompensieren. Auch wenn Bounou gegen Frankreichs Torjäger Kylian Mbappé einen weiteren Elfmeter parierte (28.), bereits seinen vierten bei einer WM - mehr hat kein Spieler der Geschichte aufzuweisen - fehlten offensiv die Möglichkeiten: Frankreich gab 22 Schüsse ab, Marokko nur fünf. Die Niederlage aufgrund der Treffer von Mbappé (60.) und Weltfußballer Ousmane Dembélé (66.) war verdient.

Die nächsten Ziele Marokkos? "Zunächst steht ein Afrika-Cup an, und dann ein Turnier, das wir 2030 im eigenen Land gewinnen wollen", sagte Ouahbi. Und fügte an: "Die Zukunft wird sehr schön sein, wenn diese Mannschaft diesen Weg weitergeht."