Die klangvollen Namen der Gegner versprechen schon Champions League. Doch noch sind der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt einen großen Schritt von Europas größter Fußballbühne entfernt.
Zunächst muss sich das Duo aus der Frauen-Bundesliga gegen Inter Mailand und Paris Saint-Germain behaupten. Die Hürden auf dem Weg in die Ligaphase könnten anspruchsvoller kaum sein.
Das Duell mit PSG werde "sehr schwer", betonte der Frankfurter Trainer Niko Arnautis vor dem Hinspiel im Stadion am Brentanobad am Mittwoch (19 Uhr).
Das französische Topteam sei zwar "auf dem Papier der Favorit" – die SGE werde aber "versuchen, ihnen weh zu tun und alles dafür zu tun", um nach 2023 erstmals wieder die Qualifikation zu überstehen.
Match-Center: Frankfurt vs. PSG
Wiedersehen für Wolfsburg mit Magull
Zumindest auf dem Papier erscheint dagegen die Aufgabe für den VfL am Mittwoch (18.Uhr) etwas leichter. Doch die Wölfinnen – das machte der wilde 8:2-Auftakt in der Liga beim 1. FC Nürnberg deutlich – befinden sich nach der Alexandra-Popp-Ära in der Findungsphase.
Inter – das mit der Ex-Wolfsburgerin Lina Magull in die Autostadt reist –wartet zwar noch auf die erste Teilnahme an der Königinnenklasse, doch der VfL ist gewarnt.
Nicht nur Trainer Stephan Lerch fordert eine Steigerung, nachdem Wolfsburg am Wochenende nach der Halbzeit einem 0:2-Rückstand hinterherlief. Das Team müsse gegen den italienischen Vizemeister von Anfang an "ans Maximum gehen" und "Champions-League-Niveau" aufs Feld bringen, sagte er.
Match-Center: Wolfsburg vs. Inter
Bayern bereits qualifiziert
Aus deutscher Sicht sollen erstmals seit der Saison 2021/22 wieder drei Bundesliga-Teams unter den besten Mannschaften Europas mitmischen.
Aus der Bundesliga gehört in dieser Saison nur Double-Gewinner Bayern München zu den gesetzten Teams für die Ligaphase. Die Rückspiele der Qualifikation finden in der nächsten Woche statt.
