Nyara Sabally – die aktuell Wadenprobleme plagen, sei derzeit "in einer guten Situation in Düsseldorf. Und die ersten Eindrücke sind sehr positiv. Es geht ja um MRT-Bilder und Interpretationen", so Lange.
Der Coach fügte an, erste Rücksprachen sähen "symptomatisch viel besser aus als in Toronto diagnostiziert". Die Spielerin von Toronto Tempo, wo auch Lange als Co-Trainer arbeitet, hat wegen der Blessur seit zwei Wochen nicht auf dem Court gestanden.

Direkter Kontakt zwischen Lange und Sabally nicht möglich
Lange erklärte derweil, warum er aktuell nicht mit Sabally in Kontakt steht: "Es gibt da gewisse Regeln, denen zufolge Spielerinnen, je nachdem, wie lange sie in der Liga gespielt haben, nur so und so viele Tage nicht bei ihren Teams sein dürfen. Da Nyara eine derjenigen ist, die am längsten in der WNBA gespielt haben, dürfte sie jetzt nicht frühzeitig abreisen, sonst wird sie gesperrt."
Da sie "jetzt nach Deutschland abreist und jetzt die WM ist, könnte das von bestimmten Vereinen so interpretiert werden, dass sie da irgendeinen Wettbewerbsvorteil erhält. Und wenn das an die Liga vorgetragen wird, hat die Handlungsbedarf. Dann müssen wir anfangen zu beweisen, dass sie nicht bei der Nationalmannschaft ist", so Lange.
Die 26-Jährige spielt eine wichtige Rolle in Langes Planungen für die Medaillenmission bei der Weltmeisterschaft in ihrer Heimatstadt Berlin (4. bis 13. September) – besonders nachdem ihre Schwester Satou Sabally wegen einer Gehirnerschütterung hatte absagen müssen.
