Der Grund für Ledeckas Ärger ist die Debatte um das zukünftige Programm der Winterspiele. Neben der Nordischen Kombination steht auch der Parallel-Riesenslalom der Snowboarder im Fokus, die traditionsreiche Sportart und der relativ junge Wettbewerb stehen für die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen auf der Kippe. Die Snowboard-Disziplin ist erst seit 2002 in Salt Lake City im Programm.
"Wenn man sich hier umschaut, dann haben wir wieder bewiesen, dass wir hierher gehören, denn die Leute sind gekommen, um uns zu sehen. Und es waren wirklich viele, und sie hatten Spaß", sagte Ledecka. Die 30-Jährige hatte 2018 in Pyeongchang als Doppelsiegerin im alpinen Super-G auf Skiern und im Parallel-Riesenslalom Geschichte geschrieben. Zudem holte sie 2022 in Peking Gold auf dem Snowboard.
In Livigno war sie als Topfavoritin gestartet, schied aber bereits im Viertelfinale aus. Am Donnerstag (11.30 Uhr) geht Ledecka wieder im Super-G an den Start - dann in Cortina d'Ampezzo.
