Dort machte der Profi vom Bundesligisten RB Leipzig auch auf die aus seiner Sicht ungelösten Fragen zu dem Tod der damals 15-jährigen Roxane aufmerksam. "Jemand hat ihr auf einer Party etwas ins Getränk gemischt, und sie ist nie wieder aufgewacht. Sie ist nicht mehr da", schilderte Diomande: "Vielleicht war es Eifersucht. Vielleicht ist es einfach etwas, das in unserem Land passiert. Vielleicht hätte ich dich beschützen können. Ich weiß es nicht."
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"Jetzt fühle ich gar nichts mehr"
Wenige Wochen nach seinem Wechsel zum spanischen Klub CD Leganés Anfang 2025 sei er darüber informiert worden – kurz nachdem er im Alter von 18 Jahren sein Profi-Debüt gegen Real Madrid gegeben hatte. Der Flügelspieler, der beim 1:0-Auftaktsieg gegen Ecuador mit zahlreichen gelungenen Offensivaktionen glänzte, beschrieb in dem langen Text mehrfach, dass er seine Karriere seiner Schwester verdanke. "Du warst diejenige, die nie aufgehört hat, daran zu glauben."
Diomande, der trotz des Schicksalsschlags in Spanien ein starkes Halbjahr spielte, war im Sommer 2025 nach Leipzig gewechselt, wo er seinen sportlichen Aufstieg fortsetzte. Der Erfolg könne den erlittenen Verlust jedoch nicht überdecken. "Jetzt fühle ich gar nichts mehr. Es ist, als wäre ich gar kein Mensch mehr. Seit du gestorben bist, fühle ich einfach nur Leere", schrieb Diomande.
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