"Im Zweier kann ich mich eigentlich nur selbst schlagen", sagte der Bob-Pilot selbstbewusst. Die Rennen im Zweier (16./17. Februar) und Vierer (21./22. Februar) steigen im Cortina Sliding Centre in der kommenden Woche. Johannes Lochner gewann in diesem Winter den Gesamtweltcup im kleinen und im großen Schlitten und plant nun den größtmöglichen Erfolg.
2022 holte der mittlerweile 35-Jährige bei den Spielen in Peking zweimal Silber hinter Friedrich, der aber in der bisherigen Saison mit "nur" drei Siegen noch nicht so richtig seine Form fand.
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Fleischhauer brachte die Wende
Zwischenzeitlich hatte Lochner sogar an ein Karriereende gedacht. "Die Spiele in Peking liefen gut, zweimal Silber, da dachte ich: Damit kann ich leben, Francesco ist einfach so stark, dass ich nicht vorbeikomme", sagte er.

Durch die neue, erfolgreiche Zusammenarbeit mit Anschieber Georg Fleischhauer habe sich dann aber "alles verändert. Bei der WM 2023 in St. Moritz, nach einer Saison, die so unglaublich viel Spaß gemacht hat, in der mir alles so locker von der Hand gegangen ist, habe ich gemerkt: Es geht ja doch so einfach! Seitdem ist der Plan, dass wir die Sache in Cortina mit Gold zu Ende bringen."
Karriereende steht fest
Seine Karriere wird Lochner nach den Spielen – unabhängig von den Ergebnissen – dennoch beenden. Dies hatte er bereits im September 2025 bekanntgegeben.
