Formel 1 GP Imola: Zweite Bestzeit - Leclerc lässt Ferrari vom Heimsieg träumen

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Formel 1 GP Imola: Zweite Bestzeit - Leclerc lässt Ferrari vom Heimsieg träumen

Aktualisiert
Charles Leclerc lässt die Ferrari-Fans an der Strecke jubeln.
Charles Leclerc lässt die Ferrari-Fans an der Strecke jubeln.Profimedia
Zweites Training, zweite Bestzeit: Charles Leclerc hat Ferrari einen starken Auftakt ins Rennwochenende in Imola beschert und lässt die Scuderia vom Heimsieg träumen. Der Monegasse, der bereits am Mittag der Schnellste war, drehte in der zweiten Session am Nachmittag in 1:15,906 Minuten die beste Runde. Max Verstappen erlebte dagegen keinen guten Trainingsfreitag.

Der niederländische Weltmeister hatte im Red Bull erneut Probleme, für ihn reichte es nur zum siebten Platz. Insbesondere im zweiten Sektor kam Verstappen nicht zurecht, dort handelte er sich immer wieder größeren Rückstand ein und haderte mit seinem Auto. Chance auf Besserung birgt der Samstag: Dann steht noch das abschließende dritte Training (12.30 Uhr) an, ehe um 16.00 Uhr (jeweils Sky) das Qualifying folgt. Spätestens dann muss das Setup sitzen, um der starken Scuderia Paroli zu bieten.

McLaren-Pilot Oscar Piastri (Australien) landete hinter Leclerc auf Platz zwei, dann folgte etwas überraschend der Japaner Yuki Tsunoda (Racing Bulls). Nico Hülkenberg (Emmerich/Haas) zeigte sich als Neunter stark verbessert, der einzige deutsche Pilot im Feld, der noch nie zuvor in Imola gefahren war, kam auf den neunten Platz. Für Mercedes lief das Training gut: Rekordweltmeister Lewis Hamilton als Vierter und George Russell (beide Großbritannien) als Fünfter überzeugten.

Nach zwei Sprint-Wochenenden nacheinander absolviert die Formel 1 beim Großen Preis der Emilia-Romagna eine "traditionelle" Veranstaltung mit drei Trainingseinheiten, Qualifying und Rennen am Sonntag (15.00 Uhr/Sky).

Leclerc schon Schnellster des ersten Trainings

Mit der Bestzeit im ersten freien Training hat Ferrari-Pilot Charles Leclerc die Hoffnung der Tifosi auf einen Heimsieg in Imola genährt. Der 26-Jährige drehte am Freitag in 1:16,990 Minuten die schnellste Runde und verwies George Russell (Großbritannien) im Mercedes und den Spanier Carlos Sainz im zweiten Ferrari auf die Plätze. Weltmeister Max Verstappen hatte einige Probleme, im Red Bull reichte es nur zu Platz fünf.

Ferrari ist mit großen Ambitionen zum Heimrennen in Imola gereist, die Scuderia hat ein umfangreiches Update im Gepäck, das dafür sorgen soll, dass Leclerc und Sainz um Siege mitfahren können. Die ersten Eindrücke waren durchaus vielversprechend, wenngleich die Teams im Training oft verschiedene Dinge durchspielen und die Zeitenjagd mitunter vernachlässigen.

Sergio Perez (Mexiko) landete unmittelbar vor seinem Teamkollegen Verstappen auf Platz fünf. Der Niederländer hatte im zweiten Sektor große Probleme, Verstappen klagte über fehlenden Grip und nannte das Fahrverhalten seines Autos am Boxenfunk "eine Katastrophe". Beim letzten Versuch, eine schnelle Runde zu setzen, kam Verstappen von der Strecke ab und rumpelte durchs Kiesbett.

McLaren enttäuschte unterdessen zum Auftakt: Miami-Sieger Lando Norris (Großbritannien) belegte den achten Rang, sein australischer Teamkollege Oscar Piastri war als Neunter minimal langsamer. Nico Hülkenberg (Emmerich), der an diesem Wochenende sein erstes Rennen überhaupt in Imola absolviert, wurde im Haas mit deutlichem Abstand Letzter.