Wie der Weltverband FIFA am Donnerstag mitteilte, wurden im Sommer über 8,54 Milliarden Euro für Neuzugänge ausgegeben und damit mehr als je zuvor. Zugleich stellte auch die Zahl der registrierten internationalen Transfers mit 12.500 eine neue Bestmarke dar. Alleine 267 WM-Teilnehmer aus 47 Nationen wechselten bei einem Gesamtvolumen von 2,85 Milliarden Euro den Verein.
Das meiste Geld wurde erwartungsgemäß in der Premier League ausgegeben. Die 20 englischen Erstligisten investierten 4,1 Milliarden Euro in ihre Neuzugänge – und sind somit für fast die Hälfte der Ausgaben verantwortlich.
Das meiste Geld investiert hat Manchester City. Rund 526 Millionen Euro flossen in die Umstrukturierung des Kaders. Am teuersten waren die beiden Mittelfeldspieler Enzo Fernandez (145 Mio. Euro/Chelsea) und Elliot Anderson (135 Mio. Euro/Nottingham). Insgesamt haben sich 19 Spieler den Skyblues angeschlossen, ebenso viele Profis haben den Verein verlassen.

Frauen ebenfalls spendierfreudig
Auch bei den Frauen erreicht der Transfermarkt mittlerweile neue Dimensionen. Die Ausgaben erreichten mit rund 24,7 Millionen Euro einen neuen Höchstwert und lagen damit mehr als doppelt so hoch wie im bisherigen Rekordsommer 2025.
Auch die Zahl der internationalen Transfers stieg um 19,2 Prozent auf 1406 an. Die höchsten Transferausgaben im Frauen-Bereich hatten die englischen Klubs mit 6,9 Millionen, die deutsche Bundesliga gab 4,2 Millionen Euro für neue Spielerinnen aus.
