In Mönchengladbach zeigt man sich froh, "eine Lösung gefunden haben", so Sportchef Rouven Schröder. "Wir haben klar kommuniziert, dass er in dieser Saison in unseren Kaderplanungen keine Rolle spielt. Wir hoffen, dass es ihm nun hilft, dass er in einem bekannten Umfeld in seiner Heimat sportlich wieder zurück in die Spur findet."
Tomas Cvancacra wechselte vor drei Jahren von Sparta Prag zur Borussia - damals kostete er eine Ablöse in Höhe von über 10 Millionen Euro. Den damit verbundenen hohen Erwartungen wurde der Angreifer nie gerecht, in der Bundesliga erzielte er in 49 Einsätzen lediglich sechs Treffer. Bei der Fohlenelf hat er noch einen Vertrag bis zum Sommer 2028.
Schon die dritte Leihe
In den vergangenen zwei Jahren wurde Cvancara zunächst in die Türkei an Antalyaspor und später an Celtic Glasgow verliehen. Doch auch dort fand er nicht zu seiner Form – auch, weil ihn eine Adduktorenverletzung zwischenzeitlich außer Gefecht setzte.
Bei Hradec Králové zeigte man sich über die Verpflichtung des achtmaligen tschechischen Nationalspielers höchst erfreut. Sportdirektor Petr Pojezyn lobte die "Qualität und Erfahrung" des Neuzugangs.
