Die Mannschaft von Teamchef Adam Swaczyna ließ beim Auftakt in Luxemburg keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen aufkommen. Gegen die Gastgeber feierten die Österreicher einen ungefährdeten 3:0-Erfolg (25:14, 25:12, 25:15) und sammelten wichtige Punkte für die Tabelle der European League.
Bereits in den ersten Ballwechseln wurde deutlich, dass Österreich in allen Bereichen überlegen war. Mit druckvollem Service, stabiler Annahme und konsequentem Angriffsspiel setzte die ÖVV-Auswahl die Luxemburger permanent unter Druck.
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Vor allem die ersten beiden Sätze gerieten zur Machtdemonstration. Selbst Teamchef Swaczyna sah noch Luft nach oben, denn die klaren Ergebnisse hätten bei noch konsequenterer Chancenverwertung sogar deutlicher ausfallen können.
Buchegger führt starke Mannschaftsleistung an
Zum erfolgreichsten Punktesammler avancierte einmal mehr Paul Buchegger. Der Italien-Legionär steuerte in nur 78 Minuten Spielzeit 15 Punkte bei und war damit Topscorer der Begegnung. Lediglich zu Beginn des dritten Satzes ließ die Konzentration der Österreicher kurz nach. Luxemburg konnte daraus allerdings kein Kapital schlagen. Österreich übernahm rasch wieder die Kontrolle und brachte die Partie souverän zu Ende.
Mit dem zweiten Sieg im fünften Spiel festigte die ÖVV-Auswahl ihren Platz im Mittelfeld der European League, an der in dieser Saison insgesamt 27 Nationen teilnehmen.
Griechenland wird deutlich größere Herausforderung
Teamchef Adam Swaczyna zeigte sich nach dem Erfolg besonders mit der taktischen Umsetzung zufrieden: „Wir wussten genau um ihre Spielweise, ihre Problemzonen und wie sie angreifen wollen. Unser taktischer Ansatz, Fehler zu vermeiden, war sehr gut. Den Unterschied hat die Einstellung gemacht. Wir haben ihnen schlicht keinen Raum gelassen.“
Auch Libero Jacob Kitzinger hob die intensive Vorbereitung hervor: „Wir haben super serviert, die Annahme war stabil. Dadurch stand nichts im Weg, klar drüberzufahren.“
Schon am Samstag wartet allerdings eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe. Dann trifft Österreich auf Griechenland. Die Hellenen gehören mit Rang 24 der FIVB-Weltrangliste zu den stärkeren Teams des Bewerbs und haben bislang elf ihrer 14 Sätze in diesem Pflichtspielsommer gewonnen.
Swaczyna blickt dennoch optimistisch auf die Partie: „Wenn wir die Energie der letzten Partien auf den Court bringen, dann ist alles möglich.“
