Drei Tage vor dem richtungsweisenden WM-Gruppenspiel gegen Argentinien gibt es beim österreichischen Nationalteam vorsichtige Hoffnung auf einen Einsatz von Stefan Posch. Der Rechtsverteidiger trainierte am Freitag in Santa Barbara nach seinem beim 3:1-Auftaktsieg gegen Jordanien erlittenen Kieferbruch individuell. Gemeinsam mit David Alaba und Alessandro Schöpf absolvierte Posch zunächst das Aufwärmprogramm, ehe das Trio getrennt von der Mannschaft arbeitete.
Während Alaba und Schöpf aus Gründen der Belastungssteuerung geschont wurden, stand bei Posch die Rehabilitation im Mittelpunkt. Der 29-Jährige trainierte dabei noch ohne die speziell angefertigte Schutzmaske, die im Laufe des Freitags im Teamquartier eintreffen sollte.
Ob Posch im WM-Kracher gegen den amtierenden Weltmeister einsatzfähig sein wird, bleibt offen. Die Schutzmaske könnte dem Steirer jedoch eine Rückkehr auf den Platz ermöglichen. Am Samstag steht für die ÖFB-Auswahl noch eine Trainingseinheit in Kalifornien auf dem Programm, ehe die Mannschaft nach Dallas reist. Dort wartet am Montagabend (19:00 Uhr MESZ) das Duell mit Argentinien.
Algerien kritisiert Schiedsrichter nach Argentinien-Spiel
Unterdessen sorgt Argentinien auch abseits des Platzes für Schlagzeilen. Nach der 0:3-Auftaktniederlage gegen den Titelverteidiger hat Algerien laut Medienberichten offiziell Beschwerde bei der FIFA eingelegt.
Im Mittelpunkt steht dabei eine Szene mit Superstar Lionel Messi. Der Weltmeister soll nach einem harten Foul an Algeriens Kapitän Aissa Mandi weder mit Gelb noch mit Rot bestraft worden sein. Trotz der Diskussion erzielte Messi anschließend zwei Treffer beim klaren Auftaktsieg der Südamerikaner.
