Nießen gewinnt bei besonderem Rennen
Bei der "Pogi Challenge" in seiner slowenischen Heimat kam der Großmeister nur als Achter ins Ziel. Ganz vorne: Frederik Nießen, ein Arzt und sehr leistungsstarker Hobbyfahrer aus Deutschland. Nießen hatte in diesem Jahr bereits ein hartes Bergrennen am Großglockner in Österreich gewonnen.
Die Regeln der "Pogi Challenge": Gut 1.200 Amateure fahren den Krvavec-Anstieg hinauf, Tadej Pogacars Hausberg mit durchschnittlich acht Prozent Steigung auf zwölf Kilometern Länge.
Pogacar lässt ihnen sieben Minuten Vorsprung und muss sie dann als Jäger einsammeln – zum Teil auf seiner eigenen abgesperrten Spur. 2025 lag nur ein Brite vor dem besten Radfahrer der Welt, diesmal waren sieben Fahrer nach mehr als 1000 zurückgelegten Höhenmetern eher oben.
"Unten gab es einen riesigen Stau und auch einen Crash. Da habe ich die ersten zwei Kilometer genutzt, um mich mit den anderen Fahrern zu unterhalten", sagte der volksnahe Radsport-König, den die Niederlage aber dennoch wurmte: "Ich hatte die vergangenen Tage schlecht geschlafen und dann eben auch noch Pech."
