"Es handelt sich um einen offenen Bruch, sie muss also später operiert werden", sagte Alexander Wetterhall aus der schwedischen Teamleitung. Andersson sei "bei Bewusstsein, spricht, kann kommunizieren und wird nun von ihrem Teamarzt betreut, den sie schon länger kennt". Die Lage sei "gut unter Kontrolle".
Andersson war in einen Massensturz etwa 95 Kilometer vor dem Ziel verwickelt und lag zunächst regungslos und mit blutüberströmtem Gesicht auf dem Asphalt. Sanitäter waren schnell vor Ort und legten Andersson eine Halskrause an. "Als wir zu ihr kamen, war sie bewusstlos. Sie war komplett weg. Es war angsteinflößend, man weiß einfach nicht, was man in diesem Moment tun soll", berichtete der schwedische Nationaltrainer Persson dem Sender SVT.
Indes gewann die Niederländerin Demi Vollering ihr lang ersehntes erstes WM-Gold. Beste Deutsche war Franziska Koch. Die 26-Jährige aus Mettmann musste sich sechs Tage nach ihrer Bronzemedaille im Einzelzeitfahren mit Platz zehn begnügen.
