Zum Hauptinhalt springen

Rückkehr in der Toskana: Lipowitz vor aufregendem Herbst

Lipowitz gibt sein Comeback
Lipowitz gibt sein Comeback LOIC VENANCE / AFP

Florian Lipowitz feiert nur 50 Tage nach seinem bösen Tour-Crash sein Comeback. In Italien will er sich für die WM in Form bringen.

Im September ist die Toskana besonders schön. Das weiß auch Florian Lipowitz. Und deshalb hat sich Deutschlands bester Radprofi für sein Blitz-Comeback eine ausgiebige Route durch Nord-Italien zusammengestellt.

Am Mittwoch – genau 50 Tage nach seinem bitterbösen Crash beid der Tour de France – kehrt Lipowitz beim Giro della Toscana in den Wettkampf zurück. Es soll der Auftakt eines womöglich schillernden Herbstes sein.

"Für mich geht es bei diesen ersten Rennen nicht um ein Ergebnis", sagt der 25-Jährige: "Ich möchte sehen, wie mein Körper auf die Rennbelastung reagiert, wieder in den Rhythmus kommen und dann gemeinsam mit dem Team entscheiden, was in dieser Saison noch möglich ist."

Lipowitz ist top-motiviert
Lipowitz ist top-motiviertGONGORA / NURPHOTO / NURPHOTO VIA AFP

Dichtes Programm

Eine Touristen-Fahrt soll sein Comeback in den sanften Hügeln rund um Pontedera nicht werden: Angefangen vom Toskana-Giro will Lipowitz über die Coppa Sabbatini (Donnerstag) und das Memorial Marco Pantani (Samstag) bis hin zur Trofeo Matteotti (Sonntag) – vier wunderschöne wie anspruchsvolle Eintagesrennen – herausfinden, wie weit er vom Topniveau entfernt ist.

In Bestform war Lipowitz am 21. Juli in Thonon-les-Bains beim Einzelzeitfahren der Tour de France mit der Schulter in einen Bordstein gekracht.

Aus statt erneutes Podest, Schlüsselbein-OP statt Gänsehaut-Erlebnis in Alpe d'Huez. "Als ich wieder mit dem Training beginnen konnte, war das ein wichtiger Schritt", sagt Lipowitz: "Natürlich merkt man nach so einer Pause, dass noch einiges fehlt. Aber von Einheit zu Einheit ging es vorwärts."