"Es ist eine Ehre", sagte Pocognoli: "Die schottischen Fans sind bekannt für ihre Leidenschaft. Ich habe sie selbst erlebt, als ich 2013 als Spieler für Belgien gegen sie gespielt habe. Gemeinsam mit meinem Trainerstab werde ich alles dafür tun, ihnen eine Mannschaft zu geben, auf die sie stolz sein können, und auf den Erfolgen aufzubauen, die mein Vorgänger bereits erreicht hat."
Pocognoli folgt auf erfolgreichen Clarke
Pocognoli übernimmt das Amt von Clarke, der die schottische Auswahl seit 2019 betreut hatte. Unter dem 62-Jährigen qualifizierte sich Schottland für die Europameisterschaften 2020 und 2024 sowie für die Weltmeisterschaft 2026. Nach dem Turnier in den USA verabschiedete sich Clarke im Juni von der Nationalmannschaft.
Für Schottland ist Pocognoli der erste ausländische Nationaltrainer seit dem Deutschen Berti Vogts, der die Mannschaft von 2002 bis 2004 betreute. Der Belgier bringt allerdings bereits eigene Erfahrungen als Nationalspieler mit. Als ehemaliger Linksverteidiger absolvierte er 13 Länderspiele für Belgien.
Erfolgreicher Aufstieg als Trainer
Nach seinem Karriereende 2021 wechselte Pocognoli ins Trainergeschäft. Über Stationen im Nachwuchsbereich arbeitete er sich bei Union Saint-Gilloise bis zur ersten Mannschaft hoch. Mit dem belgischen Klub gewann er in seiner ersten Saison als Cheftrainer einer Profimannschaft die Meisterschaft und führte Union Saint-Gilloise erstmals in der Vereinsgeschichte in die Champions League. Anschließend wechselte er zur AS Monaco, wo seine Amtszeit nach rund acht Monaten endete.
Sein erstes Spiel als Nationaltrainer steht am 26. September in der Nations League an. Zum Auftakt gastiert Schottland bei Slowenien. Anschließend trifft die Mannschaft zu Hause auf die Schweiz.
