"Denkt ihr, ich bin bereit für ein Einzel? Ich denke, ich muss noch üben", hatte die 23-malige Grand-Slam-Siegerin zuletzt gesagt und unter der Woche in Berlin, wo sie zum zweiten Mal nach ihrem Comeback im Doppel antrat, noch ausweichend reagiert. Doch es war zu spüren: Da ist etwas im Busch, in "La Williams" brennt das Feuer wieder.
"This is not a drill" - es ist keine Übung. Dies schrieben die Wimbledon-Organisation bei X. Williams, die an der Church Road bei 21 Teilnahmen im Einzel zwischen 1998 und 2022 siebenmal triumphiert hatte, war zur Rasensaison nach mehrjähriger Pause in London und Berlin auf die Tour zurückgekehrt, zunächst aber nur als Doppelspielerin.
"Oh mein Gott, es gibt noch eine?", hatte Williams lachend in Berlin auf die Reporter-Frage geantwortet, ob sie eine Wildcard für Wimbledon annehmen würde. Eine konkrete Aussage zum Thema vermied sie aber.
Der Wimbledon-Veranstalter hatte bereits am Dienstagmittag bekannt, dass Serena und ihre ältere Schwester Venus (45) eine Wildcard für den Doppel-Wettbewerb des Grand-Slam-Klassikers annehmen. Venus Williams hatte 1997 und damit ein Jahr früher als ihre Schwester in Wimbledon debütiert - in einer Zeit, in der Steffi Graf, Monica Seles und Martina Hingis noch um Titel spielten.
