Als Zehnter des ersten Durchgangs hatte sich Fabian Gratz zuvor auf der Pista Stelvio in Bormio eine ordentliche Ausgangsposition erarbeitet, im zweiten Lauf versuchte der deutsche Skirennläufer dann, "eine direktere Linie zu wählen. Vielleicht bin ich es zu direkt angegangen."
Ob er auch am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) an den Start gehen wird, konnte Gratz am Samstag noch nicht sagen: "Ich werde mit den Trainern sprechen, was unser Plan ist", erklärte er, "dann schauen wir mal, ob ich am Montag da bin."
Historischer Braathen-Sieg
Gratz' Teamkollegen zeigten sich mit ihren Leistungen beim historischen Olympiasieg des gebürtigen Norwegers Lucas Pinheiro Braathen, der für Brasilien das erste Gold bei Winterspielen überhaupt einfuhr, deutlich zufriedener.

"Ich habe mir vorgenommen, deutlich aktiver Ski zu fahren", sagte Alexander Schmid nach seinem zweiten Lauf, der ihn noch von Rang 20 auf 13 brachte, "unter dem Strich muss ich sehr zufrieden sein."
Zumindest "halbwegs zufrieden", war auch Anton Grammel nach seinem 15. Platz, "bei Olympia bringt einem das natürlich nicht viel", stellte der 27-Jährige zugleich fest. Um "sehr zufrieden" zu sein, "hätte es schon ein deutlich besseres Ergebnis gebraucht."
