ÖSV-Adler springen im Mixed-Team auf der Normalschanze hinterher

Österreichs Mixed-Team schaute der Konkurrenz hinterher
Österreichs Mixed-Team schaute der Konkurrenz hinterherFILIP SINGER / EPA / Profimedia

Für Österreichs Skispringer bleiben die Bewerbe von der Normalschanze in Predazzo ohne Edelmetall. Nach Rang vier für Lisa Eder und Platz sieben für Stephan Embacher in den Einzelentscheidungen belegte das Mixed-Team mit Eder, Jan Hörl, Julia Mühlbacher und Embacher am Dienstag Rang fünf. Gold ging an Slowenien vor Norwegen und Japan.

Slowenien übernahm früh die Führung und wiederholte mit deutlichem Vorsprung von 30,9 Punkten den Olympiasieg von 2022. Diesmal standen Nika Vodan sowie Nika und Domen Prevc gemeinsam mit Anze Lanisek ganz oben. Im engen Kampf um Silber setzte sich Norwegen knapp vor Japan durch, Deutschland verpasste als Vierter das Podest um 1,2 Punkte.

Lisa Eder kam mit zwei Sprüngen auf jeweils 98,5 Meter nicht ganz an ihr Leistungsoptimum heran. „Es war mittelmäßig von mir, leider war kein wirklich guter Sprung dabei“, sagte sie.

Hörl und Embacher zufrieden

Jan Hörl zeigte mit 102,5 und 103,5 Metern die stärksten Versuche im ÖSV-Team und erklärte: „Ich habe einen Schritt nach vorne gemacht und meinen Job gut umgesetzt.“ Mit Blick auf die Großschanze zeigte er sich zuversichtlich.

Nicht gut lief es für Julia Mühlbacher (89,0 und 94,5 m). Sie sah vor allem im ersten Durchgang Verbesserungsbedarf: „Gerade im ersten Durchgang war es zu wenig. Das ist bitter.“ Stephan Embacher (100,0 und 102,0 m) konnte den Rückstand nicht mehr entscheidend verkürzen und bilanzierte: „Solide Sprünge, besser als im Training. Es war knapp.“

Weiter geht es am Samstag mit dem Herren-Einzel von der Großschanze, danach folgen das Damen-Einzel und das Herren-Superteam.