Erstmals seit der Olympia-Premiere 2018 in Pyeongchang ging Gold nicht an Anna Gasser, sondern an die Japanerin Kokomo Murase (179,00 Punkte). Silber sicherte sich Zoi Sadowski-Synnott aus Neuseeland (172,25), Bronze die Koreanerin Seungeun Yu (171,00).
Gasser fand schwer in den Wettkampf. Nach einem missglückten ersten Sprung lag sie bereits zurück, auch der zweite Versuch gelang nicht optimal. Mit nur 45,00 Punkten aus diesen Runs war der Kampf um die Medaillen frühzeitig entschieden. Karrer hätte mit einem starken dritten Run noch überraschen können, stürzte jedoch ebenfalls. Für die 18-Jährige bleibt dennoch ein beachtliches Olympia-Debüt.

Österreichs Big-Air-Aushängeschild beendete den Bewerb mit einem sicheren Sprung. Ob sie bei den nächsten Spielen noch einmal antritt, gilt als fraglich.
Gasser hat "alles versucht"
„Ich musste volles Risiko gehen, weil ich nicht als Favoritin ins Rennen gegangen bin. Die Taktik war richtig, aber sie ist nicht aufgegangen“, sagte Gasser im ORF. „Ich habe alles versucht.“
Karrer zog eine positive Bilanz: „Ich bin stolz auf meine Leistung. Olympia ist eine Momentaufnahme. Vielleicht klappt es in vier Jahren.“
