Struff schlug den Argentinier Camilo Ugo Carabelli mit 6:4, 6:3, 6:3 und trifft nun auf dessen gesetzten Landsmann Francisco Cerúndolo. Nach seinem US-Open-Achtelfinaleinzug im Vorjahr und seinem überraschenden Sturm ins Viertelfinale von Wimbledon 2026 hofft Struff auf ein weiteres erfolgreiches Major-Turnier.
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Struff siegt bei Heimspiel-Atmosphäre
Gegen Ugo Carabelli spielte er gut, sein Gegner half zur Freude der deutschen Fans auf Court vier, die ihren Liebling immer wieder mit "Struffi"-Sprechchören anfeuerten, aber auch kräftig mit. Den zweiten Satz beendete Ugo Carabelli mit zwei Doppelfehlern, danach war seine Gegenwehr gebrochen.

Struff war im deutschen Davis-Cup-Team jahrelang eine feste Größe. Diesmal verzichtete Bundestrainer Michael Kohlmann, der Struffs Match von der Tribüne aus verfolgte, überraschend auf eine Nominierung. Stattdessen sollen Yannick Hanfmann, Topstar Alexander Zverev und Daniel Altmaier am 19. und 20. September in Halle/Westfalen gegen Kroatien aufschlagen. Hanfmann war am Montag als erster deutscher Profi ausgeschieden - der Karlsruher verlor gegen den Chilenen Alejandro Tabilo in vier Sätzen.
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