Joel Schwärzler steht beim ATP-Challenger in Grodzisk im Finale. Der Vorarlberger setzte sich am Samstag nach 2:15 Stunden gegen den Franzosen Mathys Erhard mit 3:6, 7:6 (5), 6:4 durch und darf weiter auf seinen dritten Challenger-Titel hoffen.
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Dabei verlief der Start alles andere als ideal. Bereits im ersten Satz vergab Schwärzler beim Stand von 1:1 drei Breakchancen. Kurz darauf musste der 20-Jährige selbst seinen Aufschlag zum 1:3 abgeben und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen.
Im zweiten Durchgang lieferten sich beide Spieler ein Duell auf Augenhöhe. Keinem gelang ein Break, die Entscheidung fiel im Tiebreak. Dort behielt Schwärzler mit 7:5 die Nerven und entschied bereits seinen vierten Tiebreak der laufenden Turnierwoche für sich.
Im dritten Satz gelang dem ÖTV-Ass schließlich der entscheidende Schlag. Mit dem Break zum 5:4 stellte Schwärzler die Weichen auf Sieg und verwandelte wenig später seinen ersten Matchball.
Im Endspiel trifft Österreichs neue Nummer drei auf den Italiener Andrea Guerrieri. Gelingt Schwärzler am Sonntag der Turniersieg, wäre es nach Skopje 2024 und Kigali 2026 bereits sein dritter Challenger-Titel.
Mit dem Finaleinzug hat Schwärzler bereits jetzt ein neues Karrierehoch fixiert. Im kommenden ATP-Ranking wird der Vorarlberger erstmals unter den besten 160 Spielern der Welt geführt werden.
